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Ein Demonstrant hält ein Schild mit Emmanuel Macrons Foto vor einem brennenden Tourismusbüro bei einem Protest gegen hohe Preise in Lyon am 17. Oktober 2026.

Video. Drohnenaufnahmen zeigen Ausmaß der Schäden am Rathaus von Limoges nach Protesten

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Proteste gegen Lebenshaltungskosten: Feuer verwüstet Rathaus aus dem 19. Jahrhundert in Limoges, zahlreiche Festnahmen und Verletzte, Macron kündigt strengere Sicherheitsmaßnahmen an

In Limoges in Zentralfrankreich hat am Samstag ein Feuer das Rathaus aus dem 19. Jahrhundert verwüstet. Das Dach stürzte ein, das Gebäude wurde fast vollständig zerstört. Der Brand brach während landesweiten Protesten gegen steigende Lebenshaltungskosten und schlechte Zustände an Schulen aus.

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Vermummte Gruppen legten Feuer und griffen in mehreren Städten weitere Rathäuser an. Fast 2.400 Menschen wurden festgenommen, nahezu 1.000 Polizisten und Gendarmen erlitten Verletzungen.

Die Behörden sprechen von rund 550.000 Teilnehmenden, die Veranstaltenden von 800.000.

Am Sonntag sprach Präsident Emmanuel Macron von der „Wut“ und „Scham“ in der Bevölkerung. Er machte Aktivistinnen und Aktivisten der radikalen Linken für einen großen Teil der Gewalt verantwortlich und forderte die Präfekten auf, gemeinsam mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern öffentliche Gebäude zu schützen.

Einige Kundgebungen könnten bei Bedarf untersagt werden.

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