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Tod im Touristen-Hotspot in der Türkei. Zwei Menschen stürzen ab

Archiv - Feenkamine in der historischen Region Kappadokien, 26. August 2015.
Archiv - Feenkamine in der historischen Region Kappadokien, 26. August 2015. -  Copyright  AP Photo
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Von Burcu Basaran & Euronews
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Tod im Touristen-Hotspot Kappadokien. Zwei Menschen stürzen ab. Am Eingang des Göreme‑Freilichtmuseums war zuvor eine Felsformation eingestürzt. Rettungskräfte suchen noch nach Überlebenden.

Am Eingang des Freilichtmuseums Göreme in Kappadokien ist am Donnerstag eine der Felsformationen eingestürzt. Nach Behördenangaben kamen dabei zwei Menschen ums Leben. Eine weitere Person wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.

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Kappadokien ist eine historische und geografische Landschaft in Zentralanatolien, die vor allem für ihre bizarren Tuffstein-Formation ("Feenkamine"), unterirdische Städte und Heißluftballonfahrten bekannt ist. Das Gebiet gehört seit 1985 zum UNESCO-Welt- und Naturerbe. Zum Unglücksort wurden zahlreiche Rettungskräfte geschickt, die Such- und Bergungsarbeiten dauern an.

Der Gouverneur der Provinz Nevşehir, Hüseyin Kök, erklärte, der Vorfall habe sich um 15:15 Uhr in der Ortschaft Göreme nahe dem Freilichtmuseum ereignet. Ein Erdrutsch habe dort einen Felssturz ausgelöst.

Kök sagte: „In Göreme haben wir infolge des durch einen Erdrutsch ausgelösten Felssturzes nach aktuellem Stand die Leichname von zwei Personen geborgen. Eine verletzte Person haben wir ins Krankenhaus geschickt. Dort läuft die Notfallbehandlung. Am Unglücksort setzen wir die Such- und Rettungsarbeiten fort.“

Bereits 2024 war in Kappadokien nach Schneefall eine aus lockerem Tuffgestein bestehende Felsformation in der Nacht mit lautem Knall eingestürzt. Damals gab es keine Todesopfer und keine Sachschäden.

2025 kam es in einer weiteren Fels-Formation der Region zu einem teilweisen Einsturz. Nach einem Hinweis sperrten herbeigerufene Gendarmerieeinheiten den Bereich mit Absperrbändern und trafen Sicherheitsmaßnahmen.

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