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USA empfangen in Washington Venezuelas Außenminister Oliver Blanco

Marco Rubio mit Oliver Blanco
Marco Rubio und Oliver Blanco -  Copyright  AP Photo
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Von Cristian Caraballo
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Marco Rubio trifft in Washington Venezuelas Außenminister Oliver Blanco. Sie planen freie, faire Wahlen 2027 in Venezuela. Die Trump-Regierung erhöht damit den Druck auf die Übergangsregierung und die Opposition.

Der US-Außenminister Marco Rubio hat sich in Washington mit seinem venezolanischen Amtskollegen Oliver Blanco getroffen. Das geschah in einer Phase, in der die Regierung von Donald Trump den Druck auf die Übergangsregierung und Oppositionsgruppen erhöht , um die Vorbereitung von Wahlen zu beschleunigen, die im kommenden Jahr stattfinden könnten.

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Das Treffen fand im Gebäude des US-Außenministeriums statt, nur zwei Wochen nachdem die venezolanischen Behörden und Vertreter der Opposition eine Grundsatzeinigung erzielt hatten, um das Wahlsystem zu reformieren und die Voraussetzungen für freie und faire Wahlen irgendwann im Jahr 2027 zu schaffen. Rubio und Blanco stellten sich vor Beginn der Unterredung kurz vor die Kameras, äußerten sich aber nicht.

Das Treffen an diesem Montag gehört zu den bislang hochrangigsten Kontakten zwischen einem führenden Vertreter der Trump-Regierung und einem Repräsentanten der Regierung unter der kommissarischen Präsidentin Delcy Rodríguez.

Rodríguez hatte Trump bereits im September am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen getroffen. Außerdem reiste der US-Energieminister Chris Wright im August nach Caracas, um Gespräche mit der Präsidentin und weiteren venezolanischen Spitzenvertretern zu führen. Mit ihnen vereinbarte er ein wichtiges Abkommen im Ölsektor.

Rodríguez übernahm in Venezuela die Macht nach einer überraschenden US-Militäraktion im Januar, bei der der damalige Präsident Nicolás Maduro festgenommen und in die Vereinigten Staaten gebracht wurde. Dort muss er sich wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit Drogenhandel verantworten, die er bestreitet.

Rubio wiederum hatte bereits mit den Präsidenten der aktuellen und der vorherigen venezolanischen Nationalversammlung Kontakt aufgenommen, ebenso mit der Oppositionsführerin María Corina Machado. Sie war im vergangenen Monat in ihr Land zurückgekehrt.

In seinen jüngsten, für Venezuela relevanten Aussagen, die er in der vergangenen Woche machte, erklärte Rubio, Washington werde den Fortgang des Prozesses genau verfolgen und Druck auf alle Seiten ausüben, damit sie ihre eingegangenen Verpflichtungen einhalten. Der Chef der US-Diplomatie betonte, Ziel sei ein Wahlsystem, das stabil und dauerhaft ist und allen politischen Akteuren Sicherheit und Vertrauen bietet.

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