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María Corina Machado kehrt aus dem Exil nach Venezuela zurück

ARCHIV: Oppositionspolitikerin María Corina Machado begrüßt ihre Anhänger in Maturín, Venezuela, am 20. Juli 2024. (Foto: AP/Matias Delacroix)
ARCHIV: Die Oppositionspolitikerin María Corina Machado begrüßt ihre Anhänger in Maturín, Venezuela, am 20. Juli 2024. (Foto AP/Matias Delacroix) -  Copyright  Copyright 2024 The Associated Press. All rights reserved
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Von Christina Thykjaer
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Die Oppositionschefin kehrt nach langer Abwesenheit zurück. Sie hatte Venezuela im Dezember 2025 verlassen, um in Oslo den Friedensnobelpreis anzunehmen und führte ihre Politik seither vor allem aus den USA und aus Panama.

María Corina Machado ist zurück in Venezuela, nach fast zehn Monaten im Exil und einer langen Serie gescheiterter Rückkehrversuche. Die antichavistische Oppositionschefin und Friedensnobelpreisträgerin kündigte ihre Heimkehr am Sonntag mit nur vier Worten in den sozialen Netzwerken an: „Ich bin hier, bei euch“.

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Bis zu diesem Moment war es ein weiter Weg. In den vergangenen drei Monaten hat Machado mindestens sieben Anläufe für die Rückreise genommen, per Flugzeug, Schiff und über Land, aus den USA, aus Panama und aus Curaçao. Immer wieder brachen die Pläne in letzter Minute zusammen: gestrichene Flüge, organisatorische Probleme, Hindernisse, über die nie ganz Klarheit herrschte.

Für Machado bedeutet die Rückkehr weit mehr als eine persönliche Entscheidung. Seit Monaten versucht sie, ihren Platz auf der politischen Bühne Venezuelas zurückzugewinnen. Die Gespräche über die Zukunft des Landes liefen jedoch ohne ihre direkte Beteiligung aus dem Inland. Erst in dieser Woche rief die Politikerin zu Bürgerprotesten auf und forderte, endlich einen Termin für die Präsidentschaftswahlen festzulegen, eine ihrer zentralen Forderungen gegenüber der Regierung von Delcy Rodríguez.

Trump: Lob für Machado, aber Zweifel an Rückkehr

Ihre Rückkehr berührt auch ein heikles Thema für Washington. Monatelang kursierten Berichte, dass die USA Vorbehalte gegen Machados Heimkehr nach Venezuela hatten, in einer Phase, in der die Regierung von Donald Trump eigene Gespräche über die politische Zukunft des Landes führte.

Der US-Präsident vermied lange ein klares Bekenntnis zu ihren Plänen. Auf die Frage nach Machados Rückkehr, am fünften Oktober, sagte Trump lediglich, „alles wird gut gehen“, und nannte sie eine „außergewöhnliche Frau“. Ob seine Regierung bereit sei, ihr die Heimkehr zu erleichtern, ließ er offen.

Die Zweifel an Washingtons Rolle nahmen nach mehreren gescheiterten Rückkehrversuchen zu. Am siebten Oktober wies US-Außenminister Marco Rubio zurück, dass seine Regierung andere Staaten gebeten habe, Machado die Einreise zu verweigern. Schon Monate zuvor hatte Washington jedoch Bedenken zum Zeitpunkt ihrer Rückkehr geäußert.

Delcy Rodríguez schweigt

In Caracas hat Delcy Rodríguez bisher nicht öffentlich auf die Rückkehr ihrer wichtigsten politischen Gegnerin reagiert. Ihr Schweigen steht im Kontrast zu den Aussagen aus dem chavistischen Lager in den vergangenen Wochen.

Anfang Oktober spielte Innenminister Diosdado Cabello die Möglichkeit einer Rückkehr Machados herunter. „Was hält sie denn ab, zu kommen? Soll sie doch kommen! Wo ist das Problem?“, sagte er damals.

Machado wiederum warf der Regierung von Rodríguez vor, ihre Rückkehr zu fürchten. Nun, da die Politikerin wieder in Venezuela ist, geht es nicht mehr um die Frage, ob sie heimkehren kann. Entscheidend ist, welche Rolle sie in einem politischen Umfeld spielen wird, das von Verhandlungen zwischen Chavismus, Teilen der Opposition und den USA geprägt ist.

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