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Tod mit 55 Jahren: Politiker nehmen Abschied von Hubert Aiwanger

Hubert Aiwanger bei einer Rede in Steinbrünning in Bayern, 29. August 2023
Hubert Aiwanger bei einer Rede in Steinbrünning in Bayern, 29. August 2023 -  Copyright  (c) Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Von Laura Fleischmann
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Der überraschende Tod des Freie-Wähler-Politikers löst parteiübergreifend Bestürzung aus. Markus Söder, Karl Lauterbach und weitere Spitzenpolitiker würdigen Aiwanger und sprechen seiner Familie ihr Beileid aus.

Am Mittwoch ist der Bundes- und Landesvorsitzende der Freien Wähler in Bayern, Hubert Aiwanger, überraschend im Alter von 55 Jahren gestorben.

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CSU-Chef und langjähriger Koalitionspartner Aiwangers, Markus Söder, bezeichnete den plötzlichen Tod Aiwangers auf X als "absolute Tragödie". "Wir sind alle zutiefst geschockt. Unsere Gedanken sind nun zuerst bei seiner Familie und seinen Kindern. Wir trauern mit ihnen und beten für sie."

Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) schrieb auf X: "Hubert Aiwanger war streitbar und nicht einfach. Trotzdem starb hier auch ein Kollege, der leidenschaftlich für sein Land gearbeitet hat. Meine Gedanken sind bei seiner Familie."

Hubert Aiwanger bei einem Volksfest in Keferloh in Bayern, am 3. September 2023
Hubert Aiwanger bei einem Volksfest in Keferloh in Bayern, am 3. September 2023 (c) Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Auch der ehemalige Bundesvorsitzende der Grünen, Omid Nouripour, äußerte sich in den sozialen Medien: "Möge Hubert Aiwanger in Frieden ruhen. Sein plötzlicher Tod macht mich betroffen. Mein aufrichtiges Beileid seinen Angehörigen und Freunden", so Nouripour auf X.

In mehreren Beiträgen auf X bekundete auch Hendrik Wüst, Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens (CDU), sein Mitgefühl: "Die Nachricht vom Tod von Hubert Aiwanger bestürzt mich. Er war ein streitbarer Politiker, für den seine bayerische Heimat immer im Mittelpunkt stand." Weiter schrieb er: "Viele Jahre hat er als stellvertretender Ministerpräsident Verantwortung für den Freistaat getragen. Mein tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen."

Der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) drückte ebenfalls auf X sein Beileid aus: "Der plötzliche Tod von Hubert Aiwanger bestürzt mich sehr. Er war ein streitbarer Politiker mit Ecken und Kanten, der für seine Überzeugungen kämpfte. Meine Gedanken sind bei seiner Familie und allen, die ihm nahestanden. Mein aufrichtiges Beileid!"

Aiwanger wurde tot in einem Zimmer im Hotel "Neuer Fritz" in Berlin-Mitte aufgefunden. Nach bisherigen Angaben soll er am frühen Abend entdeckt worden sein. Die Staatsanwaltschaft und die Mordkommission des Landeskriminalamts Berlin haben die Ermittlungen aufgenommen.

Für den Nachmittag war geplant gewesen, dass der Niederbayer bei der Eröffnung eines Hauptstadtbüros der Freien Wähler eine Rede hält. Aus gesundheitlichen Gründen musste er den Termin jedoch absagen und sich vertreten lassen. Später war Aiwanger nicht mehr erreichbar. Schließlich wurde er in seinem Hotelzimmer entdeckt.

Aiwanger hinterlässt seine Partnerin, die Freie-Wähler-Landrätin Tanja Schweiger, sowie zwei Kinder.

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