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BMW-Gewinn sinkt um 11,5 Prozent auf "Pandemie-Tief" wegen Zöllen und China-Flaute

ARCHIV - Das Firmenlogo glänzt auf der Motorhaube eines unverkauften BMW der Fünfer-Reihe 2008 in einem Autohaus in Denver am 15. Mai 2008. (AP Foto/David Zalubowski)
Archivfoto: Das BMW-Logo glänzt auf dem Heck einer unverkauften Limousine der Fünfer-Reihe in einem Autohaus in Denver am 15. Mai 2008. (AP Photo/David Zalubowski) Copyright  AP Photo
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Von Una Hajdari
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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BMWs operativer Gewinn ist 2025 um 11,5 % auf 10,2 Milliarden Euro gesunken, dem niedrigsten Stand seit der Covid-Pandemie. Zölle und der Einbruch in China drückten die Marge im Autogeschäft auf 5,3 %.

Der operative Gewinn von BMW ist im Jahr 2025 auf den niedrigsten Stand seit der Covid-Pandemie gesunken, weil der deutsche Autobauer mit zunehmender Konkurrenz in China und wachsendem Druck durch internationale Handelszölle kämpfte.

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Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank um 11,5 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro, nach 11,5 Milliarden Euro im Jahr zuvor.

Der Überschuss verringerte sich um rund drei Prozent auf 7,5 Milliarden Euro, der Umsatz ging um 6,3 Prozent auf etwa 133,5 Milliarden Euro zurück.

Am stärksten spürte der Konzern den Druck im Autogeschäft. Dort fiel die EBIT-Marge auf 5,3 Prozent – der schwächste Wert seit Jahren und deutlich unter dem Zielkorridor von acht bis zehn Prozent, den sich BMW gesetzt hat.

Zölle – sowohl US-Importabgaben als auch der EU-Aufschlag auf in China produzierte Elektroautos, von dem die Marke Mini betroffen ist – drückten die Marge im Jahresverlauf um etwa 1,5 Prozentpunkte.

Finanzvorstand Walter Mertl erklärte, ohne die Zollbelastung hätte BMW für 2025 einen Gewinnanstieg ausgewiesen.

Trotz der schwächeren Ertragslage lieferte der Konzern weltweit rund 2,46 Millionen Fahrzeuge aus. Das waren 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Am stärksten wuchs das Geschäft in Europa. Dort überschritten die Verkäufe erstmals seit der Zeit vor der Pandemie wieder die Marke von einer Million Fahrzeugen. Auch in den USA legten die Auslieferungen zu, um rund fünf Prozent.

In China, dem größten Einzelmarkt von BMW, brachen die Verkäufe dagegen um mehr als zwölf Prozent ein, weil starke Konkurrenz heimischer Hersteller das Geschäft dort deutlich belastete.

Das Angebot an elektrifizierten Modellen blieb ein wichtiger Wachstumstreiber im Konzern.

BMW brachte im vergangenen Jahr weltweit mehr als 640.000 elektrifizierte Fahrzeuge an die Kundschaft. Sie machten rund 26 Prozent des Gesamtabsatzes aus, reine Elektroautos kamen auf etwa 18 Prozent.

Die Performance-Marke BMW M erzielte ebenfalls einen Rekord und lieferte mehr als 213.000 Fahrzeuge aus.

Ein zentraler Baustein der künftigen Strategie ist die neue Fahrzeugarchitektur Neue Klasse. Damit will BMW den Ausbau der Elektromobilität beschleunigen und zugleich neue Technologien quer über die Modellpalette einführen.

Die Plattform startete mit dem neuen BMW iX3.

Der Ausblick auf das Jahr 2026 fällt vorsichtig aus.

BMW rechnet im Autogeschäft mit einer EBIT-Marge zwischen vier und sechs Prozent. Zölle dürften die Quote um rund 1,25 Prozentpunkte schmälern.

Das Ergebnis vor Steuern des Konzerns dürfte 2026 voraussichtlich noch einmal moderat zurückgehen.

Vorstandschef Oliver Zipse gab sich dennoch zuversichtlich: "Wir haben in den vergangenen Jahren den richtigen Kurs eingeschlagen und müssen unsere strategische Ausrichtung nicht ändern", sagte er.

"So halten wir das Unternehmen langfristig auf Erfolgskurs."

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