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Bus nach nirgendwo? Stadt schickt Linie Null auf die Straßen

Warten auf den Bus (Symbolbild)
Warten auf den Bus (Symbolbild) Copyright  AP Photo
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Von Lutz Faupel
Zuerst veröffentlicht am
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In der Stadt Baden können Fahrgäste nun einen Busservice nutzen, der ohne festes Ziel und ohne Fahrplan unterwegs ist. Eine Einladung zur Entschleunigung?

In der Stadt Baden bei Zürich ist jüngst eine neue Buslinie eingeweiht worden. Das allein wäre sicher keine Meldung in überregionalen Medien wert. Doch dieser Bus hat künstlerischen Wert, findet man im Rathaus der Stadt.

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Die Künstler Frank und Patrik Riklin haben die Linie Null kreiert, die ohne Fahrplan und ohne Ziel unterwegs ist. Eine Art rollende Installation. Das berichtet das Portal 20min.ch.

Die Stadt, die beiden Männer und die Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW) wollen den öffentlichen Verkehr neu denken. Statt möglichst schnell ans Ziel zu kommen, geht es um das gemeinsame Unterwegssein in einem Gruppenkontext.

Oben auf der Frontseite des Busses steht tatsächlich auch "Linie Null". So wissen die Badener und ihre Besucher, dass dieser Bus des ÖPNV nicht unbedingt die schnellste Möglichkeit bietet, um von A nach B zu kommen - eher eine Art kreativen Umweg durch die Stadt. Andererseits locken neue Erfahrungen und eine Fahrt ohne Zeitdruck.

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