Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Cagliari: Verdacht auf Ebola – Patient im Krankenhaus

Gesundheitseinrichtung in der Demokratischen Republik Kongo
Gesundheitseinrichtung in der DR Kongo Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
Copyright Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
Von Fortunato Pinto
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Teilen Kommentare
Teilen Close Button

Verdacht auf Ebola in Cagliari: Eine Person, nach einer Auslandsreise erkrankt, kommt ins Krankenhaus. Behörden ordnen Tests und Beobachtung an.

In Cagliari auf Sardinien sind die Protokolle für einen Verdachtsfall von Ebola angelaufen. Einsatzkräfte brachten eine Person in das Krankenhaus Santissima Trinità, in die Infektiologie. Sie hatten den Patienten zu Hause abgeholt, weil er Symptome zeigte, die auf das Virus hindeuten.

WERBUNG
WERBUNG

Vor Ort rückten Polizei, Feuerwehr und Stadtpolizei an. Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte betraten mit Schutzanzügen und Masken die Wohnung und holten den Patienten heraus, der anschließend ins Krankenhaus kam.

Die Tageszeitung La Nuova Sardegna berichtet, es handle sich um einen Bürger, der von einer Auslandsreise zurückgekehrt ist; seine Staatsangehörigkeit ist noch nicht bekannt.

Italien fordert strengere Grenzkontrollen

Italien hat in den vergangenen Tagen Expertinnen und Experten des Spallanzani-Instituts in die Demokratische Republik Kongo entsandt. Ministerpräsidentin Meloni schlug zudem vor, die Frage des Grenzmanagements auf die Tagesordnung des Europäischen Rates am 18. und 19. Juni 2026 zu setzen. Zur Vorbereitung bat die Regierung in Rom um eine frühere Abstimmung: In der kommenden Woche soll eine Videokonferenz der Gesundheitsministerinnen und -minister stattfinden, außerdem eine Debatte im EPSCO-Rat am 16. Juni, um operative Prioritäten festzulegen.

Ebola-Fälle in DR Kongo und Uganda

Der Generaldirektor der Afrikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (Africa CDC), Jean Kaseya, sagte am Sonntag der Financial Times, dass es mit Stand 30. Mai in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda derzeit 263 bestätigte Ebola-Fälle und 43 bestätigte Todesfälle gibt. Verdachtsfälle gebe es mehr als 1.100.

Der Mediziner betonte, der Ausbruch treffe eine ohnehin stark belastete Region, und warnte, das Risiko einer regionalen Ausbreitung sei real. Kaseya fügte hinzu, es entstehe derzeit eine rasche „afrikanische Antwort“ und internationale Partner spielten weiterhin eine zentrale Rolle.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare

Zum selben Thema

Saft oder ganze Frucht: Zählt das Frühstücksglas zu den 5 am Tag?

WHO-Chef besucht Ebola-Epizentrum im Kongo, ruft Bevölkerung zum Handeln auf

Bundibugyo-Virus: Was bekannt ist und warum ein Impfstoff nicht sofort hilft