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Erster Hantavirus-Verdachtsfall in Portugal negativ

Ein Gesundheitsarbeiter im Schutzanzug vor der COVID-19-Notaufnahme des Krankenhauses Santa Maria in Lissabon, am achtzehnten Januar 2021.
Im Schutzanzug gekleideter Mitarbeiter im Gesundheitswesen vor der COVID-19-Notaufnahme des Krankenhauses Santa Maria in Lissabon, 18. Januar 2021 Copyright  AP Photo
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Von Ana Filipa Palma
Zuerst veröffentlicht am
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Nach Angaben des portugiesischen Staatsfernsehens nahm das Krankenhaus São Francisco Xavier in Lissabon am Montag, neunzehnten Mai, den ersten Hantavirus-Verdachtsfall auf.

Am Montag meldete die Notaufnahme des Krankenhauses São Francisco Xavier in Lissabon einen ersten Verdachtsfall auf Hantavirus, berichtete der Sender RTP.

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Nach Angaben der Generaldirektion Gesundheit (DGS) handelt es sich um einen erwachsenen Patienten mit portugiesischer Staatsangehörigkeit. Er zeigt grippeähnliche Symptome und war im Flugzeug unterwegs, im Zusammenhang mit dem Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff mit bestätigten Fällen.

Die DGS betont, dass alle Protokolle eingehalten wurden. Zunächst brachte man den Patienten in das Referenzkrankenhaus Curry Cabral, das bereits während der COVID-19-Pandemie zuständig war und in Lissabon den ersten Infizierten aufgenommen hatte.

Nach der DGS-Richtlinie zum Umgang mit Verdachtsfällen auf Hantavirus gilt: Auch sogenannte Nicht-Fälle – also Verdachts- oder wahrscheinliche Fälle mit zunächst negativem Test – müssen innerhalb der maximalen Inkubationszeit von 42 Tagen nach dem letzten Kontakt zu einem wahrscheinlichen oder bestätigten Fall erneut getestet und entsprechend neu eingestuft werden.

Wie werden Verdachtsfälle eingestuft?

Nach den Leitlinien der DGS gilt als „Verdachtsfall“ jede Person, die sich in einem Verkehrsmittel wie Flugzeug oder Schiff aufgehalten hat, in dem es einen bestätigten oder wahrscheinlichen Hantavirus-Fall gab.

Als verdächtig gilt außerdem jede Person, die seit dem fünften April 2026 bis zum Ende der Inkubationszeit von 42 Tagen Kontakt zu einem Passagier oder Besatzungsmitglied des MV Hondius hatte und Symptome wie akutes Fieber, Muskelschmerzen, Schüttelfrost, Kopfschmerzen oder gastrointestinale beziehungsweise respiratorische Beschwerden entwickelt.

Länder wie Deutschland, Italien, Spanien, das Vereinigte Königreich oder USA (Quelle auf Portugiesisch) melden ebenfalls Hantavirus-Fälle und reagieren sehr ähnlich, indem sie die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO (Quelle auf Portugiesisch)).

Die Empfehlungen sehen für Kontaktpersonen mit hohem Risiko eine Quarantäne von sechs Wochen vor, dazu PCR-Tests, eine strenge Überwachung, eingeschränkte Bewegungen und einen Sicherheitsabstand von eineinhalb bis zwei Metern.

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