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Krebs treibt Interesse an gemeinnützigen Testamenten in Spanien

Ein Labor.
Ein Labor. Copyright  Belova59 vía Pixabay
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Von Christina Thykjaer
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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An Krebs sterben in Spanien inzwischen 26,3 % der Menschen. Immer mehr nehmen soziale Zwecke in ihr Testament auf; 2025 erreicht das Interesse Rekordwerte.

Krebs ist in Spanien zur häufigsten Todesursache geworden. Gleichzeitig wächst die Zahl der Menschen, die einen Teil ihres Vermögens für die Krebsforschung vermachen. Die Stiftung CRIS Contra el Cáncer berichtet, dass das Interesse an sogenannten solidarischen Testamenten 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 49 % gestiegen ist. Dieser Trend hat sich in den vergangenen fünf Jahren nahezu verfünffacht.

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Dieser Anstieg fällt in eine Phase, in der diese Form des Spendens in Spanien insgesamt an Bedeutung gewinnt. Nach Angaben der Plattform Haz Testamento Solidario wurde 2025 ein historischer Höchststand von 9.413 Menschen registriert, die sich für diese Art von Vermächtnis interessierten. Im selben Jahr erhielten die beteiligten Organisationen 548 solidarische Testamente mit einem Gesamtwert von fast 50 Millionen Euro.

Die Stiftung ordnet diesen Zuwachs in einen größeren Zusammenhang ein: Krebs hat sich als wichtigste Todesursache in Spanien etabliert. Nach den jüngsten Daten des Nationalen Statistikinstituts (INE) steht die Erkrankung für 26,3 % aller Todesfälle und führt nun seit drei Jahren in Folge die Todesursachenstatistik des Landes an.

Nach Erfahrung der Organisation sind drei von vier Menschen, die ein solidarisches Testament machen möchten, Frauen. In vielen Fällen handelt es sich um Patientinnen, Überlebende oder Angehörige, die mit Krebs gelebt haben. Die Vermögenswerte, die in solchen Vermächtnissen häufig auftauchen, reichen von Wohnungen über Ersparnisse und Rentenpläne bis hin zu Aktien oder landwirtschaftlichen Flächen. Oft teilen die Erblasser sie zwischen den gesetzlichen Erben und Forschungsprojekten auf.

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