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Star Wars-Dämpfer: 'The Mandalorian and Grogu' startet mit schwächstem Einspielergebnis

Star Wars-Dämpfer: „The Mandalorian and Grogu“ startet mit schwächstem Kinodebüt der Reihe
Star Wars-Dämpfer: Film «The Mandalorian and Grogu» startet mit schwächstem Kinokassen-Auftakt der Reihe Copyright  Walt Disney Studios Motion Pictures
Copyright Walt Disney Studios Motion Pictures
Von David Mouriquand
Zuerst veröffentlicht am
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„The Mandalorian And Grogu“ ist der erste Star-Wars-Kinofilm seit dem Jahr 2019 mit „Star Wars: The Rise of Skywalker“ und stellt einen Negativrekord auf: Das Abenteuer startet mit dem schwächsten Einspielergebnis der Reihe.

Die Zahlen liegen vor – und der Neustart von Star Wars auf der großen Leinwand fällt ernüchternd aus.

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The Mandalorian and Grogu markiert die Rückkehr der Reihe auf die große Leinwand nach sieben Jahren. Der Film legte den schwächsten Kinostart eines Star-Wars-Films hin, seit Disney die Markenrechte übernommen hat.

In der Hauptrolle spielt Pedro Pascal den Mandalorianer, einen Kopfgeldjäger, an dessen Seite sein winziger Begleiter Grogu steht. An den nordamerikanischen Kinokassen (USA und Kanada) nahm der Film über das viertägige Memorial-Day-Wochenende in den USA 102 Mio. Dollar ein. Weltweit kam er damit auf 165 Mio. Dollar.

Das liegt unter Solo: A Star Wars Story, der 2018 als viel kritisierte Ursprungsgeschichte von Han Solo in den Kinos lief und im selben Memorial-Day-Zeitraum 103 Mio. Dollar einspielte. Diese Zahlen galten damals bereits als enttäuschend und machten Solo zum bis dahin schwächsten Star-Wars-Film aus dem Hause Disney.

Solo spielte am Ende weltweit 392,9 Mio. Dollar ein – bei einem Budget von 275 Mio. Dollar. The Mandalorian and Grogu kommt im Vergleich mit 165 Mio. Dollar auf ein deutlich kleineres Budget. Die Chancen stehen also gut, dass der Film seine Kosten wieder einspielt und sogar Gewinn macht.

Trotzdem ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass sich eine Star-Wars-Müdigkeit breitgemacht hat. Große Studios setzen traditionell auf das Memorial-Day-Wochenende, um möglichst viele Menschen ins Kino zu locken. Diese Zahlen sprechen eine klare Sprache.

In unserer Kritik zu The Mandalorian and Grogu beschrieben wir den Film als „durch und durch mittelmäßigen, lieblos zusammengeschusterten Mix aus Episoden, die offensichtlich für die abgebrochene vierte Staffel der Serie gedacht waren“.

Wir schrieben weiter: „Das Star-Wars-Universum versetzte das Publikum einst in Staunen, und der erste Film seit The Rise of Skywalker hätte eine Rückkehr zu jener George-Lucas-typischen Space-Opera-Großproduktion markieren müssen, die Fans wieder hoffen lässt. The Mandalorian and Grogu ist kein katastrophaler Film, aber er ist viel zu risikoscheu und blass, um den Glauben der Fans zu erneuern.“

Disney kaufte die Reihe 2012 von Schöpfer George Lucas. Seitdem setzt der Konzern vor allem auf Star-Wars-Serien bei Disney+. Dieser Schritt ins Streaminggeschäft brachte Erfolgsformate wie The Mandalorian und Andor hervor, während Reihen wie The Book of Boba Fett, Obi-Wan Kenobi, Ahsoka, Skeleton Crew und The Acolyte deutlich weniger Zuschauerinnen und Zuschauer erreichten.

Der nächste Star-Wars-Film, Star Wars: Starfighter mit Ryan Gosling in der Hauptrolle, soll im Mai 2027 in die Kinos kommen.

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