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Waldbrand auf griechischer Halbinsel: Anwohner und Urlauber fliehen vor den Flammen

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Archivfoto Copyright  AP Photo/Petros Giannakouris
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Von Ioannis Karagiorgas
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Auf der griechischen Halbinsel Chalkidiki mussten mehrere Ferienorte evakuiert werden. Und es brennt auch andernorts in Griechenland - bei heftigen Winden.

Ein großer Waldbrand tobt in der Region Chalkidiki beim Ferienort Siviri in Griechenland - südlich von Thessaloniki.

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Der Zivilschutz rief über den Notruf 112 zur Evakuierung auf. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr verstärken ihre Präsenz. Aus der Luft unterstützen sechs Löschflugzeuge und zwei Hubschrauber den Kampf gegen das Feuer. Zudem setzen die Behörden der Gemeinde Kassandra Wasserwagen ein, um die Flammen einzudämmen.

Siviri ist bei Touristen wegen seiner Sandstrände beliebt.

Nach der ersten Warnungmeldung über 112 an Anwohnerinnen und Anwohner sowie alle, die sich in der Nähe der Brandfront aufhalten, folgte eine zweite Mitteilung. Die Behörden forderten die Bevölkerung auf, den weiteren Bereich des Ortes Siviri in Richtung Kassandreia zu verlassen.

Parallel ordneten sie auch für den Ort Fourka eine Evakuierung an.

An den Löscharbeiten beteiligen sich insgesamt 110 Feuerwehrleute, drei Bodentrupps und 33 Einsatzfahrzeuge. Zu den Kräften gehören auch zwölf Feuerwehrleute aus Moldau mit drei Fahrzeugen. Sie halten sich im Rahmen eines europäischen Programms zur Vorstationierung von Feuerwehren in Griechenland auf.

Die heftigen Winde, die die Feuer immer wieder anfachen, sollten laut Meteorologen bis mindestens Freitag anhalten.

Brände auch in anderen Landesteilen Griechenland

Weiter südlich in der Gegend von Makynia bei Nafpaktos steht ein Gebiet mit niedriger Vegetation in Flammen. Der Brand breitet sich weiter aus.

Der Zivilschutz verschickte eine 112-Warnung und rief zur Evakuierung in Richtung Nafpaktos oder Mesolongi auf. An den Löscharbeiten nehmen 40 Feuerwehrleute teil, mit zwei Bodentrupps und zwölf Fahrzeugen. Aus der Luft helfen zudem drei Löschflugzeuge und ein Hubschrauber.

Auch bei Vartholomio in der Region Ilia westlich der Hauptstadt Athen ist zuvor ein Feuer in einem land- und forstwirtschaftlichen Gebiet ausgebrochen. Zu seiner Bekämpfung sind 25 Feuerwehrleute im Einsatz. Sie erhalten Unterstützung aus der Luft durch drei Flugzeuge und einen Hubschrauber.

Die Gemeinde Pineiou stellt den Einsatzkräften zusätzliche Tanklöschfahrzeuge zur Verfügung.

Wald betreten in Chalkidiki verboten!

In Waldgebieten der Gemeinden Kassandra, Sithonia und Aristotelis gilt ein Zugangsverbot für Fußgänger und Fahrzeuge aller Art. Grund ist das hohe Risiko neuer Brände. Die Anordnung erließ der stellvertretende Regionalgouverneur von Chalkidiki, Giannis Koufidis.

Im Detail gilt das Verbot am 14. August 2026 von 8 Uhr morgens bis 20 Uhr in mehreren Gebieten der Gemeinden Kassandra und Sithonia.

Für die Gemeinde Aristotelis gilt das Zugangsverbot für den Wald vom 14. August, 8 Uhr morgens, bis zum 15. August, 8 Uhr morgens, wegen sehr hoher Waldbrandgefahr (Stufe vier).

Zur Durchsetzung der Maßnahme kontrollieren Einsatzkräfte mit Unterstützung der griechischen Polizei die Zufahrten zu den Waldwegen. Menschen, die sich in den genannten Gebieten aufhalten, müssen diese verlassen.

Ausgenommen sind nur Mitglieder von Freiwilligenorganisationen, die sich an den Maßnahmen zum Brandschutz der Regionalen Einheit Chalkidiki beteiligen.

Die Region Chalkidiki ruft Bewohnerinnen, Bewohner und Gäste dazu auf, das Verbot zu beachten und den Anweisungen der zuständigen Behörden Folge zu leisten. So sollen Menschenleben, Waldökosysteme und öffentliches Eigentum geschützt werden.

Die Behörden erinnern daran, dass ein Verstoß gegen die Anordnung mit einem Verwaltungsstrafgeld von 300 Euro geahndet wird.

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