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Russischer Drohnenangriff auf Saporischschja fordert einen Toten

Auf diesem von der Regionalverwaltung Saporischschja am Dienstag, 16. Juni 2026, veröffentlichten Foto brennt in Saporischschja ein Gebäude nach einem russischen Angriff.
Auf diesem vom Regionalverwaltungsamt Saporischschja am Dienstag, 16. Juni 2026, veröffentlichten Foto brennt nach einem russischen Angriff ein Gebäude in der Stadt. Copyright  Zaporizhzhia Regional Administration via AP
Copyright Zaporizhzhia Regional Administration via AP
Von Emma De Ruiter
Zuerst veröffentlicht am
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Die ukrainische Luftwaffe meldet: Russland griff in der Nacht mit 119 Drohnen an, 97 wurden abgeschossen. 20 Drohnen trafen 11 Ziele im ganzen Land.

Ein russischer Drohnenangriff auf die südostukrainische Stadt Saporischschja hat eine Person getötet und sieben weitere verletzt, teilten die Rettungsdienste am Mittwochmorgen mit.

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Ein Feuer brach in einem dreistöckigen Wohnhaus mit einer Gesamtfläche von 800 Quadratmetern aus. Wegen der ständigen Gefahr weiterer Angriffe mussten sich die Einsatzkräfte mehrfach in Deckung bringen, schrieb der staatliche ukrainische Rettungsdienst auf Telegram. Den Brand hatten sie in den frühen Morgenstunden unter Kontrolle.

In mehreren Stadtteilen wurden Wohnhäuser, Fahrzeuge und zivile Infrastruktur beschädigt, hieß es weiter.

Der Regionalgouverneur von Saporischschja, Iwan Fedorow, sagte, Russland habe fünf Angriffe auf die Stadt verübt. Dabei sei auch ein Teil der Nationalen Universität Saporischschja beschädigt worden.

Russische Angriffe trafen zudem die Region Sumy. Dort kamen mehrere Tiere ums Leben, nachdem eine Reitschule getroffen wurde, erklärte Oleh Hryhorow, Leiter der regionalen Militärverwaltung.

Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte Russland in der Nacht 119 Drohnen ein. Die Luftverteidigung fing 97 davon ab. 20 Drohnen trafen demnach elf Ziele in verschiedenen Teilen des Landes.

Die Angriffe fielen zusammen mit dem letzten Tag des G7-Gipfels im französischen Évian. Dort verabschiedeten die Staats- und Regierungschefs in seltener Einigkeit eine Erklärung, die ihre Unterstützung für die Ukraine und ihre Bevölkerung bekräftigt.

In einer gemeinsamen Erklärung vom Abend zuvor betonten die G7-Staats- und Regierungschefs ihre "unerschütterliche Unterstützung der Ukraine bei der Verteidigung ihrer Freiheit, Souveränität und territorialen Integrität".

Die Staats- und Regierungschefs lobten Kyjiw für den neuen Schwung auf dem Schlachtfeld. Sie sagten weitere Lieferungen von Luftverteidigungssystemen, zusätzlichen Abfangraketen und weitreichenden Fähigkeiten zu.

Das jüngste Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran verleiht den Bemühungen zusätzlichen Schwung, Russlands Möglichkeiten zur Kriegsfinanzierung einzuschränken. Die Staats- und Regierungschefs kündigten härtere Sanktionen gegen den russischen Energiesektor an.

US-Präsident Donald Trump erklärte am Dienstag, die USA könnten bald wieder Sanktionen gegen russische Öllieferungen verhängen, da mehr Öl durch die Straße von Hormus transportiert werde.

Der Iran-Krieg hat die Ukraine zuletzt in den Hintergrund gedrängt. Trump sagte jedoch, er wolle den Fokus wieder verlagern, nachdem eine Vereinbarung zur Beendigung des dreieinhalb Monate alten Konflikts am Golf bekanntgegeben wurde.

Weitere Quellen • AFP

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