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Norwegens Ministerpräsident: Drohne verfehlte Selenskyjs Flugzeug nach Oslo "nur knapp"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj trifft in Chișinău zu einer Zeremonie ein, Moldau feiert dort am Donnerstag, 27. August, den Unabhängigkeitstag.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj trifft in Chișinău zu einer Willkommenszeremonie ein. Moldau feiert dort am Donnerstag, 27. August, den Unabhängigkeitstag. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Greta Ruffino
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Selenskyj reiste aus Moldau nach Oslo, um an der Trauerfeier für Norwegens König Harald V. teilzunehmen.

Ein Flugzeug mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an Bord ist auf dem Weg von Moldau nach Oslo beinahe mit einer Drohne kollidiert, wie Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre am Mittwoch sagte.

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„Sein Flugzeug wäre beim Start aus Moldau fast von einer Drohne getroffen worden. Das ist die Realität, in der er lebt“, sagte Støre dem dortigen öffentlich-rechtlichen Sender NRK.

Der norwegische Regierungschef nannte keine weiteren Details zu dem Vorfall.

„Ich habe ihn gefragt, wie seine Nacht gewesen sei. Er sagte, sie sei nicht gut gewesen, weil er die ganze Zeit telefoniert und Meldungen darüber erhalten habe, wo die Raketen eingeschlagen sind“, berichtete Støre gegenüber NRK.

„Das ist eine sehr dramatische Lage. Das hinterlässt einen starken Eindruck.“

Selenskyj war am Dienstagabend nach Oslo gereist, vor der Trauerfeier für Norwegens König Harald V. Dort sprach er mit Støre, Finanzminister Jens Stoltenberg und Außenminister Espen Barth Eide über die norwegische Militärhilfe für die Ukraine, darunter Luftabwehr, sowie über zivile Unterstützung.

Nach der Trauerfeier reiste Selenskyj aus Norwegen ab und flog weiter nach Kanada, um dort Gespräche mit Staats- und Regierungschefs zu führen, sagte Støre.

Zu den Ergebnissen der Gespräche machte Støre keine weiteren Angaben.

„So weit sind wir noch nicht. Die Industrie arbeitet zusammen, um zu prüfen, ob sich Luftverteidigungssysteme für die Ukraine bereitstellen lassen – und ob sich eine industrielle Lösung finden lässt, mit der das Land solche Systeme selbst bauen könnte. Vereinfacht gesagt: Sie haben Löcher im Dach.“

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