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Färöer-Inseln: Selbststeuernde Autorouten bringen Reisemagie zurück

Färöer-Inseln locken Besucher mit selbstnavigierenden Autoabenteuern in weniger bekannte Regionen
Färöerinseln locken Reisende mit automatisch geführten Autoabenteuern zu weniger bekannten Orten Copyright  Visit Faroe Islands
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Von Dianne Apen-Sadler
Zuerst veröffentlicht am
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Reisende steigen ins Auto, starten das Navi und lassen sich zu kaum bekannten Orten führen – das genaue Ziel erfahren sie erst bei der Ankunft.

Nicht alle Menschen reisen spontan. Und es spricht nichts dagegen, vor der Abfahrt eine Route zu planen – im Gegenteil, dafür können Sie belohnt werden.

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Eine Studie vom Frühjahr zeigt jedoch: Für rund zwei Drittel der Reisenden fühlt sich ein Ziel bereits vertraut an, weil sie zuvor so viele Inhalte dazu online konsumiert haben. Ein bisschen Spontaneität könnte die passende Antwort darauf sein.

Genau das ermöglichen die Self-Navigating Car Adventures (Quelle auf Englisch) auf den Färöern, deren Angebot jetzt ausgeweitet wurde.

Die Initiative wurde im vergangenen Sommer vorgestellt. Reisende steigen einfach ins Auto und überlassen dem GPS die Führung. Es lotst sie in drei bis sechs Stunden zu vier bis sechs ausgewählten Orten.

Alle Stopps haben Einheimische ausgewählt. Das Ziel bleibt bis zur Ankunft ein Geheimnis.

Das Beste daran: Manche Stopps überschneiden sich, doch niemand bekommt exakt die gleiche Route wie andere Reisende zur selben Zeit. So entsteht selten das Gefühl, nur dem üblichen Touristenprogramm zu folgen.

„Diese Routen werden von Menschen vor Ort geprägt und bieten einen authentischeren Blick“, sagt Marta Káradóttir, Content- und Kommunikationsmanagerin bei Visit Faroe Islands und Projektleiterin der Initiative.

„Wir bitten Reisende im Grunde nur, die Kontrolle kurz loszulassen. Wer nicht weiß, was hinter der nächsten Kurve wartet, ist offen für etwas völlig anderes. Vielleicht für etwas Schöneres. Vielleicht einfach für etwas Echtes.“

Self-Navigating Car Adventures: Wohin die Routen führen

Zum Start standen 30 Routen zur Verfügung, inzwischen sind 15 weitere hinzugekommen. Bestehende Strecken haben zusätzliche mögliche Zwischenstopps erhalten.

Kulturell orientierte Touren führen etwa zur Funningur-Kirche, einem der ältesten hölzernen Gotteshäuser mit Grassodendach auf den Färöern, oder zur Kirche von Viðareiði mit Blick auf eines der höchsten Meereskliffs Europas.

Andere Fahrten laden zu Wanderungen zwischen Fjorden ein, zu Momenten der Ruhe am See Funningsvatn oder zu einem Bad im Freibad des abgelegenen Dorfes Syðradalur.

Anreise auf die Färöer

Die Inselgruppe verfügt nur über einen Flughafen: Vágar.

Die nationale Fluggesellschaft Atlantic Airways fliegt ganzjährig von Billund und Kopenhagen in Dänemark, von Oslo und Reykjavík auf die Färöer und zurück. Saisonale Verbindungen gibt es unter anderem von Barcelona, London Gatwick und Paris Charles de Gaulle.

Alternativ können Reisende die Fähre ab Hirtshals im Norden Dänemarks nehmen; die Überfahrt dauert rund 30 Stunden.

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