Bei Schüssen an einer Schule im südosttürkischen Kahramanmaras sind drei Schüler und ein Lehrer getötet worden. 20 Menschen seien verletzt worden, sagte der Provinzgouverneur.
Bei einer Schussattacke an einer Schule in der südosttürkischen Stadt Kahramanmaras sind drei Schülerinnen oder Schüler sowie eine Lehrkraft ums Leben gekommen.
Nach Angaben des Provinzgouverneurs wurden zudem 20 Menschen verletzt. Von den Verletzten sollen sich vier in kritischem Zustand befinden, berichtete die Tageszeitung Hürriyet.
Der Täter ist ebenfalls tot, ob er sich selbst getötet hat, ist noch unklar. Es soll sich um einen Achtklässler handeln, der vermutlich Waffen von seinem Vater, einem pensionierten Polizisten, an sich genommen hatte. Der Junge habe fünf Pistolen und sieben Magazine bei sich gehabt und sei in zwei Klassenzimmer eingedrungen.
In sozialen Netzwerken verbreitete Videos zeigen eine aufgebrachte Menschenmenge und verzweifelte Angehörige vor dem Schulgebäude, während Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz sind.
Erst gestern waren an einem Gymnasium in der südöstlich gelegenen Stadt Sanliurfa, unweit von Kahramanmaras, Schüsse gefallen. Dabei wurden 16 Menschen verletzt, darunter zehn Schülerinnen und Schüler. Der Angreifer war ein ehemaliger Schüler der Schule und beging nach dem Amoklauf mit seiner eigenen Waffe, einer Schrotflinte, Selbstmord.