Die beiden Staats- und Regierungschefs besuchten den indischen Pavillon der Paris Expo Porte de Versailles. Dort trafen sie Unternehmerinnen und Unternehmer, sprachen mit Ausstellenden und begrüßten die Gäste. Ihr Besuch unterstrich den wachsenden Fokus auf gemeinsame Innovation und wirtschaftliche Zusammenarbeit.
Ihr Auftritt fiel in das französisch-indische Innovationsjahr, das im Februar 2026 in Mumbai gestartet wurde und die Zusammenarbeit in Forschung, Technologie und Unternehmertum stärken soll. Auf der VivaTech, einem der wichtigsten Technologietreffen Europas, lenkte der Besuch zudem den Blick auf Indiens wachsende Rolle im globalen Start-up-Ökosystem. Beide Länder wollen ihre Partnerschaft bei Künstlicher Intelligenz, digitaler Infrastruktur und Spitzentechnologien weiter vertiefen.
Der Besuch machte außerdem deutlich, wie präsent Indien inzwischen auf einem der größten europäischen Technologietreffpunkte ist. Zur Messe reisen Start-ups, Investorinnen und Investoren sowie Großkonzerne aus aller Welt an. Indien gehört in diesem Jahr zu den am stärksten vertretenen Ländern; ausgestellt sind unter anderem Unternehmen aus den Bereichen Software, Industrieproduktion, Biotechnologie und Raumfahrttechnologie. Der gemeinsame Rundgang fand nur wenige Tage nach der Eröffnung von 'Bharat Innovates 2026' in Nizza durch Macron und Modi statt, einer Schau für aufstrebende indische Tech-Unternehmen.
Die VivaTech 2026 rückt praktische Anwendungen von Künstlicher Intelligenz in den Mittelpunkt. Das spiegelt einen breiteren Wandel in der Branche weg von langfristigen Erwartungen hin zu Lösungen für den Alltag.
Nach Angaben der Veranstalter setzen Unternehmen immer öfter KI-Werkzeuge ein, um produktiver zu werden, neue Dienste zu entwickeln und internationale Partnerschaften zu stärken. Innovation wird damit zu einer zentralen Säule der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Indien.