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FIFA sperrt Argentiniens Paredes nach Prügelei im WM-Finale für zehn Spiele

Archivbild: Argentiniens Leandro Paredes (5) bringt Spaniens Gavi (9) nach dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien im Gerangel zu Fall.
Archivbild: Argentiniens Leandro Paredes mit der Rückennummer fünf bringt Spaniens Gavi mit der neun in einer Rangelei nach dem WM-Finale zu Fall. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Rory Elliott Armstrong
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die FIFA sperrt drei argentinische Spieler, belegt Leandro Paredes mit einer Sperre von zehn Partien und verhängt Strafen gegen Team und Verband nach Gewalt rund ums Finale.

Die FIFA hat drei Spieler der argentinischen Nationalmannschaft gesperrt. Mittelfeldspieler Leandro Paredes erhielt eine Sperre von zehn Länderspielen, weil er Sekunden nach der Niederlage im WM-Finale spanische Gegenspieler attackiert hatte.

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Die Strafe für Paredes, der Spaniens Eric García am Hals packte und Gavi zu Boden stieß, gehört zu den härtesten in der WM-Geschichte und steht auf einer Stufe mit den FIFA-Sanktionen gegen Uruguays Stürmer Luis Suárez wegen dessen Beißattacke im Jahr 2014.

Argentiniens Verteidiger Nahuel Molina muss sieben Länderspiele pausieren, Thiago Almada wurde für ein Spiel gesperrt. Zudem verhängte die FIFA Geldstrafen von jeweils 76.000 Euro gegen Paredes und Molina sowie 25.000 Euro gegen Almada.

Paredes wohl bei keinem Länderspiel 2027 dabei

Für Paredes bedeutet die Sperre de facto einen Ausschluss aus der Nationalmannschaft für ein Jahr, da der aktuelle FIFA-Kalender bis Juni 2027 zehn Länderspiele für Argentinien vorsieht.

Alle diese Partien könnten Testspiele sein, denn Pflichtspiele sind derzeit nicht angesetzt.

In Spanien trifft die Sperre auch Gavi: Er fehlt im Nations-League-Spiel gegen England im Wembley-Stadion am 26. September.

Auch Argentiniens Trainer Roberto Ayala wurde für drei Spiele gesperrt und mit einer Geldstrafe von 25.000 Euro belegt.

Der argentinische Fußballverband erhielt zudem eine Gesamtgeldstrafe von 94.000 Euro. Anlass waren mehrere Vorfälle während der WM, darunter ein politisches Banner zu den Falklandinseln, das Spieler nach dem Halbfinalsieg gegen England präsentierten, sowie diskriminierende Fangesänge.

Argentinien muss Anti-Rassismus-Programme starten

Außerdem verpflichtete die FIFA den Verband, 85.500 Euro in Anti-Rassismus-Projekte zu investieren. Argentinien hatte von der FIFA 29 Millionen Euro an WM-Prämien erhalten.

Der argentinische Verband kann gegen die längeren Sperren und Geldstrafen zunächst bei der FIFA Einspruch einlegen und den Fall anschließend voraussichtlich vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS bringen.

Schon 2014 hatte Suárez nach seinem Biss in die Schulter des italienischen Verteidigers Giorgio Chiellini bei einem WM-Vorrundenspiel in Brasilien eine drakonische Strafe erhalten. Er wurde für vier Monate für alle Fußballaktivitäten gesperrt, zusätzlich für acht Pflichtspiele in der uruguayischen Nationalmannschaft.

Die Auseinandersetzungen auf dem Rasen im vergangenen Monat stufte die FIFA als tätliche Angriffe ein. Sie brachen nach dem hitzigen Endspiel gegen Spanien aus, das Argentinien verlor und in dem die Südamerikaner über weite Strecken unterlegen waren und kaum gefährliche Chancen herausspielten.

Spaniens Stürmer Ferran Torres erzielte das einzige Tor der Partie in der zweiten Halbzeit der Verlängerung, nachdem Argentiniens Mittelfeldspieler Enzo Fernández des Feldes verwiesen worden war.

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