Im Osten Spaniens haben heftige Regenfälle mindestens vier Menschen das Leben gekostet, wie die Behörden am Montag mitteilten. Straßen standen großflächig unter Wasser, viele Menschen blieben in ihren Häusern. In Teilen der Region Valencia fielen innerhalb von 24 Stunden bis zu 700 Liter Regen pro Quadratmeter.
Die Wassermassen rissen geparkte Autos mit, überfluteten Straßen und schnitten einige Anwohner von der Außenwelt ab. Einsatzkräfte der Rettungsdienste führten über 400 Einsätze am Boden und aus der Luft durch, mehrere Menschen wurden mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht.
Zwei der Todesopfer wurden im Badeort Oliva gemeldet, ein drittes ebenfalls in dieser Region. Eine vierte Person starb in Katalonien, nachdem sie in einen stark angeschwollenen Bach gestürzt war.
Nach Einschätzung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verstärkt der Klimawandel die Herbststürme an der Mittelmeerküste und macht sie zunehmend heftiger.