Die fünfte Ausgabe der Messe vereint 211 Galerien aus 41 Ländern. Für das Publikum ist sie von Freitag, dem 23., bis Sonntag, dem 25. Oktober geöffnet. Besucherinnen und Besucher entdecken Werke unter anderem von Yayoi Kusama, Julian Schnabel und Matthew Wong. Neu zu sehen sind außerdem Gemälde des US-Künstlers Drake Carr.
In der Sektion „Emergence“ zeigt die Messe zudem experimentellere Installationen. 16 Einzelpräsentationen sind neuen künstlerischen Positionen gewidmet. Der Künstler Yann Stéphane Bisso betont, dass sich hier Arbeiten jenseits gängiger kommerzieller Formate zeigen lassen.
Die Veranstaltung findet unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen statt, nachdem es zu gewaltsamen Protesten in der französischen Hauptstadt gekommen ist. Anti-Ram-Poller und Sicherheitskräfte sichern das Grand Palais. Die Organisatoren stimmen sich eng mit der Polizei in Paris über mögliche Anpassungen ab.
Der Direktor von Art Basel Paris, Karim Crippa, erklärt, ein umfassender Sicherheitsplan sei ausgearbeitet und in Kraft gesetzt worden. Vorrang habe die Sicherheit der Ausstellenden, Mitarbeitenden, Besuchenden und Kunstwerke. Die indische Sammlerin Saloni Doshi berichtet, sie habe bei ihrer Ankunft in Paris Brände, Demonstrierende und Panikszenen erlebt und mache sich nun Sorgen um andere Gäste, die aus dem Ausland anreisen.
Trotz der angespannten Lage vor dem Gebäude empfängt die Messe weiterhin Sammlerinnen, Sammler und Kunstliebhaberinnen und -liebhaber. Werke sind auch im öffentlichen Raum rund um das Grand Palais zu sehen.