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"Figaros Hochzeit" am Moskauer Bolschoi

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"Figaros Hochzeit" am Moskauer Bolschoi

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Der beliebte Mozartklassiker Die Hochzeit des Figaro kehrt nach 20 Jahren Abwesenheit wieder auf die Bühne des Moskauer Bolschoitheaters zurück. 1995 inszenierte der deutsche Opernintendant und -regisseur Joachim Herz in Moskau das Meisterwerk. Diesmal ist der Russe Evgeny Pisarev für die Inszenierung verantwortlich.

Die musikalische Leitung wurde dem Briten William Lacey übertragen.

Der Dirigent gab im vergangenen Jahr mit einer konzertanten Aufführung der Mozartoper sein Bolschoi-Debüt.

Wenn man diesen verrückten Tag durchlebt hat, fühlt man sich am Ende sehr erschöpft.

William Lacey: “Meine Aufgabe besteht darin, mich in die Musik hineinzufühlen und zu verstehen, was sie uns sagen will, um diesem Meisterwerk gerecht zu werden. Meine Arbeit dient dem Genie Mozarts, nicht ich stehe im Rampenlicht.”

Der Russe Alexander Vinogradov war in der Rolle als Figaro bereits auf großen Opernbühnen von Mailand über London bis nach Berlin zu Gast. Es sei eine wunderschöne aber auch sehr anstrengende Oper, sagt er. “Oft wird vergessen, dass die Handlung an einem einzigen Tag spielt. Der Titel lautet eigentlich ‘Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro’. Und dieser tolle Tag sollte von Anfang bis Ende unglaublich verrückt sein. Wenn man diesen verrückten Tag durchlebt hat, fühlt man sich am Ende sehr erschöpft.”

Dreieinhalb Stunden Mozart pur – “Figaros Hochzeit” ist noch bis Juni in Moskau zu sehen.

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