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Mindestens 25 Todesopfer durch Flammeninferno in Kalifornien

Mindestens 25 Todesopfer durch Flammeninferno in Kalifornien
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In den Brandgebieten in Kalifornien steigen die Opferzahlen. Allein in der fast vollständig zerstörten Stadt Paradise in Nordkalifornien seien 23 Todesopfer geborgen worden, erklärte die Feuerwehr von Butte County. Nicht alle der über 25.000 Einwohner waren den Evakuierungsaufrufen gefolgt.

Wegen starken Windes und geringer Luftfeuchtigkeit würden die Brände und die Ausbreitungsgeschwindigkeit weiter extrem bleiben. In den ausgebrannten Häuserruinen werden noch mehr Opfer befürchtet.

Ein Mann sagte in Paradise: "Wir haben im Laufe der Jahre viele Waldbrände erlebt. Das hier ist der verheerendste den wir jemals gesehen haben ."

Eine Frau sorgte sich um ihre Angehörigen: "Da oben leben zwei meiner Söhne und zwei Enkel. Ich weiß nichts über sie, ob sie in Ordnung sind und entkommen konnten. Ich war in Notunterkünften in Chico. Da sind sie nicht gewesen."

Kalifornische Behörden erklärten, über 6.500 Wohnhäuser seien durch die Feuer zerstört worden. rund 15.000 weitere Gebäude seien bedroht. Im Kampf gegen die Flammen seien mehr als 4000 Feuerwehrleute im Einsatz.

Auch der Großbrand nahe Los Angeles bedroht weiterhin Menschenleben. Alle 13.000 Einwohner von Malibu waren zum Verlassen des Villenvorortes aufgefordert.

US-Präsident Donald Trump warf den zuständigen Behörden in Kalifornien Missmanagement vor. Konkret machte er via Twitter die Forstbehörde verantwortlich.