Beim Event Freedom UFC 250 feiern die USA ihr 250-jähriges Bestehen, zugleich wird US-Präsident Donald Trump zu seinem 80. Geburtstag geehrt.
Das Weiße Haus rüstet sich für die Freedom-UFC-250-Gala am Sonntag. Der Oktagon-Käfig wird auf dem South Lawn aufgebaut – es ist die erste professionelle Sportveranstaltung überhaupt im Präsidentenwohnsitz.
Im Hauptkampf trifft der spanisch-georgische Kämpfer und ungeschlagene UFC-Leichtgewichtschampion Ilia Topuria auf Interimstitelträger Justin Gaethje. Außerdem will UFC-Legende Alex Pereira sich in einer dritten Gewichtsklasse einen Gürtel sichern, wenn er gegen Ciryl Gane um den Interims-Titel im Schwergewicht antritt.
Das sind die wichtigsten Fakten vor UFC 250.
Hintergrund
UFC 250 markiert den 250. Jahrestag der Vereinigten Staaten und zugleich den 80. Geburtstag von US-Präsident Donald Trump.
Rund 4.300 Freikarten sind für die Tribünen rund um den Oktagon-Käfig vorgesehen, die meisten davon für Angehörige des US-Militärs, sagte UFC-Präsident Dana White. Außerdem übertragen acht Großleinwände die Kämpfe auf dem nahe gelegenen Parkgelände der Ellipse, wo rund 85.000 Menschen zuschauen können.
Am Wochenende verwandelte sich der South Lawn des Weißen Hauses in eine provisorische UFC-Arena. Über dem Oktagon entstand ein riesiger Lichtdom, drumherum wurden Tribünen aufgebaut.
Bereits am Freitag hielt die UFC eine Pressekonferenz am Lincoln Memorial ab, am Samstag folgten die offiziellen, öffentlichen Wiegen auf der Ellipse.
White reagierte auch auf Sorgen vor schlechtem Wetter und möglichen Auswirkungen auf die Kämpfe. Fox News sagte er, nur Blitze könnten die Veranstaltung stoppen.
„Wenn es regnet, kämpfen wir. Wenn es schneit, kämpfen wir. Das Einzige, was uns aufhält, sind Blitze“, sagte er und fügte hinzu, man könne notfalls die Startzeiten anpassen, damit der Abend wie geplant über die Bühne geht.
Im Zuge verschärfter Sicherheitsmaßnahmen erklärte das FBI, Washington, D.C., werde am Sonntag zur „No-Drone-Zone“. Einwohnerinnen, Einwohner und Besucher sollten jede Drohnensichtung melden.
Der Aufbau zu UFC 250 wird jedoch von Streit über die Kosten überschattet. Mehrere Musikacts sagten ihre Auftritte ab, zudem läuft eine Klage, die das Event noch stoppen soll.
Schätzungen zufolge könnte die Veranstaltung rund 60 Millionen Dollar kosten. Vertreter des Weißen Hauses betonen allerdings, die UFC finanziere die Show vollständig aus eigener Tasche.
Die US-Senatorin Elizabeth Warren teilte auf X ein Foto des Oktagons auf dem South Lawn und kommentierte: „Auf diesem aktuellen Bild des Weißen Hauses sieht man es vielleicht nicht, aber Donald Trump ist sehr damit beschäftigt, die Kosten zu senken.“
Kämpfer
Abseits der Hauptkämpfe tritt der frühere UFC-Bantamgewichtschampion Sean O’Malley gegen Aiemann Zahabi an. Der ungeschlagene Schwergewichtler Josh Hokit misst sich mit UFC-„Knockout King“ Derrick Lewis, und der auf Platz neun der Rangliste geführte Leichtgewichtsanwärter Mauricio Ruffy trifft auf Michael Chandler.
Außerdem stehen sich Bo Nickal und Kyle Daukaus gegenüber. Das weitere Duell des Abends lautet Diego Lopes gegen Steve Garcia.
Preisgeld
Für einige Kämpfer könnte es am Sonntag eine satte Börse geben.
Auf einer Pressekonferenz vor dem Event kündigte White an: Die zwei Kämpfer, die sich den „Fight of the Night“ liefern, erhalten jeweils 400.000 Dollar. Hinzu kommen zwei „Performance of the Night“-Prämien in Höhe von jeweils 425.000 Dollar.
So können Sie UFC 250 sehen
Zuschauerinnen und Zuschauer im Vereinigten Königreich und in Irland sehen die Kämpfe bei TNT Sports.
In Deutschland und der Schweiz läuft das Event bei DAZN, in Frankreich bei RMC Sport und in Spanien, Italien sowie den Niederlanden bei HBO Max.
Fans in Tschechien und der Slowakei können die Kämpfe bei Nova sehen. In Ungarn überträgt NET4+ das Programm, in Polen Polsat Sport.
In Dänemark, Norwegen und Schweden überträgt Viaplay das Event im Stream.