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"Play it Loud": Eine kurze Geschichte des Rock'n'Roll

"Play it Loud": Eine kurze Geschichte des  Rock'n'Roll
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Das New Yorker Metropolitan Museum of Art lässt es krachen, und zwar kräftig. "Play it Loud", heißt die neue Ausstellung und führt durch die Geschichte des Rock'n'Roll anhand illustrer Leihgaben von Musiklegenden wie Eric Clapton, Bob Dylan oder Lady Gaga, insgesamt 130 Instrumente, auf denen einige der größten Hits der Rockgeschichte entstanden.

"Es ist eine Ausstellung über Rock'n'Roll, einen kulturellen Lebensstil, der das 20. Jahrhundert veränderte", sagt Museumsleiter Max Hollein. "Und wir wollten die Instrumente, die Werkzeuge zeigen, die dafür sorgten. Es ist eine Schau über Objekte, über Kunst- und Kultobjekte".

Diese Schau komme zum richtigen Zeitpunkt, fügt Kurator Jayson Dobney hinzu. "Es ist eine der wichtigsten künstlerischen Bewegungen unserer Zeit, bereits für mehrere Generationen. Der Rock'n'Roll ist immerhin knapp über 70. Und es gibt immer noch viele lebende Legenden, die sich an der Schau beteiligt haben."

Komponieren am Liebsten akustisch

Jimmi Page, Mitbegründer und Gitarrist der Kultband Led Zeppelin hat sieben seiner E-Gitarren beigesteuert, sowie Kostüme und Verstärker. Mit dabei ist seine geliebte Harmony Akustikgitarre, die er bereits besaß, als er noch bei den Yardbirds spielte und später dann, Anfang der 60er, mit Led Zeppelin. "Auf ihr habe ich die Songs komponiert, einfach, weil man, wenn man nach Hause kommt, keine großen Verstärker anschließen muss, nur um ein paar Akkorde anzuschlagen. Während des Komponierens und des Songschreibens benutzte ich fast immer die Akustikgitarre. Nicht immer aber meistens."

"Hotel California" im Museum

Ein weiterer Ehrengast bei der Eröffnung der Ausstellung war Eagles-Gitarrist Don Felder. Er spielte bei seinem Minikonzert - was sonst - den Hit "Hotel California".

Die Ausstellung ist bis zum Herbst in New York zu sehen. Danach reist sie nach Cleveland, Ohio, in die Rock & Roll Hall of Fame.