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Drohende US-Sanktionen: Huawei denkt um

Drohende US-Sanktionen: Huawei denkt um
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REUTERS/Dado Ruvic/Illustration/
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Auf Druck der US-Regierung soll Google die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Mobilfunkriesen Huawei beenden. Die geplanten Sanktionen wurden zwar verschoben – sie sollen frühestens in 90 Tagen greifen – doch die Chinesen arbeiten bereits an einem Plan B.

Und sie versuchen Besitzer ihrer Smartphones zu beruhigen: Selbst nach Inkrafttreten der Sanktionen, würden bereits gekaufte Geräte wie bisher funktionieren – inklusive Google-Apps, so Abraham Liu, EU-Beauftragter des Unternehmens. "Die US-Regierung stellt uns vor eine beispiellose Herausforderung gegenüber unseren Kunden - selbst in Europa", sagte Liu. "Aber ich glaube fest daran, dass unsere Interessensvertreter in Europa und auch unsere europäischen Kunden ihre eigenen, unabhängigen Entscheidungen treffen werden. Sie werden ihr eigenes Werturteil abgeben."

Das Dekret von Donald Trump sieht vor, dass nicht nur Google, sondern auch andere US-Unternehmen Huawei bald nicht mehr mit Soft- und Hardware beliefern. Der US-Präsident wirft Peking vor, Huawei-Technik zu Spionagezwecken zu nutzen.