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"Wir dürfen die Zukunft des Sudans nicht verspielen"

"Wir dürfen die Zukunft des Sudans nicht verspielen"
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Nach einem Volksaufstand im Sudan im April brach das Regime des damaligen Präsidenten Omar al-Bashir zusammen.

Fast 30 Jahre lang hatte er das afrikanische Land mit harter Hand regiert.

Die neue Regierung sah sich sogleich mit eine Reihe von Krisen konfrontiert: einem innenpolitischen Machtkampf und schwerer Wirtschaftsprobleme.

Diese Themen waren jetzt Teil der Gespräche von Ministerpräsident Abdallah Hamdok mit den Spitzen der Europäischen Union. Ebenfalls auf der Tagesordnung: Immigration.

Abdallah Hamdok: "Wir haben über das Thema Immigration aus der Entwicklungsperspektive gesprochen.

Unsere Hoffnung ist, dass wir durch die Kooperation mit der EU viele junge Menschen zum Bleiben bewegen können.

Wir wollen die Zukunft des Sudans nicht verspielen. Entscheidend ist, dass wir die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer stoppen."

Der Sudan steht auf der US-Liste von staatlichen Sponsoren von Terrorismus - dies will Ministerpräsident Hamdouk rückgängig machen.

Abdallah Hamdok: "Wir sind in einem ständigen Dialog mit der US-Regierung darüber, wie unser Land von dieser Liste wieder verschwinden kann.

Das wird Thema meines Washington-Besuchs im Dezember sein. Ich denke, die EU könnte uns da unterstützen."

Innenpolitisch hat Hamdok ein klares Ziel.

Abdallah Hamdok: "Unsere höchste Priorität ist es, die Folgen des Bürgerkriegs zu bewältigen.

Insgesamt müssen wir hier auf vier Feldern agieren: wirtschaftliche und soziale Entwicklung, gesetzliche Regelungen und Reparationen, politische Fragen und gute Regierungsführung sowie neue Sicherheitsvorschriften."

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