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Europas Film im Wettstreit mit Hollywood

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Europas Film im Wettstreit mit Hollywood
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Drei Schauspieler, ein Auto, ein Zimmer und fast 15 Minuten eines emotionalen Dialogs - und schon war Hollywood aufmerksam geworden.

"Eine Schwester" der belgischen Regisseurin Delphine Girard wurde in der Kategorie Kurzfilm für einen Oscar nominiert.

"Für mich ist es wichtig, eine belangvolle Geschichte zu erzählen, einen Film, den ich selber gerne sehen würde, der aber auch andere Menschen berührt.

Mit meinem Produzenten und meinem Team haben wir überlegt, welchen Platz auf der Welt dieser Film hat."

Die weltweiten Einnahmen an den Kinokassen lagen 2018 bei mehr als 40 Milliarden Dollar.

Von diesem Kuchen bekamen die USA mehr als ein Viertel, die EU immerhin 22 Prozent.

Mächtige Internet-Streamingdienste spielen mittlerweile ein wichtige Rolle bei Produktion und Vertrieb.

Eine Chance, aber auch Herausforderung für Europas Film, für den Kino noch immer einen öffentlichen Auftrag wahrnimmt.

"Wenn man nicht für die Industrie eine stark regulierte Struktur hat, wird der Zugang zum Publikum kleiner", sagt Pauline Durand-Vialle, Direktorin des Europäischen Verbands der Filmregisseure.

"Wir glauben, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen öffentlicher Intervention, sei es durch Regulierung oder durch Finanzierung, und Marktanteilen für nationale oder europäische Filme gibt."

Durch das Programm "Kreatives Europa" der EU-Kommission sollen in den nächsten sieben Jahren fast zwei Milliarden Euro in den Kulturbereich investiert werden.

Der Film- und Mediensektor bleibt dabei ein Schwerpunkt.

"Europa hat eine große Fähigkeit, Geschichten zu erzählen. Manchmal sind wir aber nicht gut genug, dies auch zu tun", erklärt Martin Dawson von "kreatives Europa".

Deswegen wollen wir genau da ansetzen, unsere Filme und Fernsehserien sichtbarer und bekannter zu machen, für sie zu werben."

Ob "Eine Schwester" den Oscar bekommt? Die Antwort Sonntag Nacht in Los Angeles.

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