Eilmeldung
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Filmfestspiele lange vor der Pandemie im Netz

euronews_icons_loading
Filmfestspiele lange vor der Pandemie im Netz
Copyright  My French Film Festival
Schriftgrösse Aa Aa

Die Kunst und auch Filmfestspiele haben sich in der Coronavirus-Pandemie zwangsläufig in Windeseile ins Netz verlagert. Das Unternehmen Unifrance war längst schon dort. Bereits vor mehr als einem Jahrzehnt rief die Verleihfirma ein Filmfestival ins Leben, das seine Gäste vornehmlich am Bildschirm begrüßt.

Die Unifrance-Geschäftsführerin Daniela Elstner erläutert: „In diesem Jahr ist es die elfte Ausgabe. Wir müssen uns die Zusammenhänge vor Augen führen. Vor zehn Jahren Filmfestspiele zu konzipieren, die im Netz stattfinden, ist nicht wie heute, da es logisch und fast alltäglich erscheint. Das muss man bedenken. Vor zehn Jahren haben wir uns die Frage gestellt: Müssen wir das wirklich so machen?“

Fast 54 Millionen Zugriffe haben die Filmfestspiele im Netz bislang verzeichnet. Eigener Aussage nach soll mit dem Festival die junge Generation französischsprachiger Filmschaffender gefördert werden - gleichwohl ist die Ausrichtung dank Untertiteln international.

„Partnerschaften mit allen wichtigen Plattformen“

„Wir haben mehr als zehn Sprachen: Spanisch, Portugiesisch, Japanisch, natürlich Chinesisch und so weiter“, so Elstner. „Wir gehen in ein Land und bieten Filme in seiner Sprache an. Das ändert alles, denn dadurch haben mehr Leute Zugang zu diesen Filmen. Wir waren im Laufe der Jahre in mehr als 200 Regionen und auf mehr als 60 Plattformen vertreten. Wir haben ganz klein mit zwei oder drei Partnerschaften angefangen. Das hat sich geändert, heute haben wir Partnerschaften mit allen wichtigen Plattformen“, sagt sie.

Fünf Preise werden bei den Filmfestspielen im Netz vergeben - 20 Streifen bewerben sich. Gekürt werden die Siegerfilme von einer Jury, die sich aus Film- und Medienschaffenden zusammensetzt.

Einzelheiten zu den Filmfestspielen...