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Airbus schwört Zulieferer auf - nahezu - doppelte A 320-Produktion ein

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Von su  mit dpa
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Airbus schwört Zulieferer auf - nahezu - doppelte A 320-Produktion ein
Copyright  Wilfredo Lee/Copyright 2018 The Associated Press. All rights reserved.

Der Flugzeugbauer Airbus geht weiter davon aus, dass der Markt für Verkehrsflugzeuge zwischen 2023 und 2025 das Vorkrisenniveau erreicht und hat seine Produktionspläne für die Zeit nach der Pandemie präzisiert. Die Zulieferer seien über die Produktions-Planungen informiert.

A320

Für die Mittelstreckenjets der Modellfamilie A320 geht Airbus von etwa 40 bis 45 Flugzeugen pro Monat bis Ende 2021 aus, bis zum zweiten Quartal 2023 könnten es 64 Flugzeuge pro Monat werden. Zulieferer sollten sich auf ein Szenario von 70 Flugzeugen bis Anfang 2024 und bei einem sich weiter erholenden Markt von eventuell bis zu 75 Flugzeugen bis 2025 einstellen.

A220

Bei der kleineren A220-Familie hält Airbus eine monatliche Produktionsrate von 14 Flugzeugen bis zur Mitte des Jahrzehnts für möglich. Im Moment werden insgesamt etwa fünf Flugzeuge pro Monat im kanadischen Werk in Mirabel und in Mobile in den USA produziert. Anfang 2022 könnte die Produktion auf sechs Flugzeuge steigen.

A350

Beim Langstreckenjet A350 liege die durchschnittliche Produktionsrate bei fünf Flugzeugen pro Monat und solle bis Herbst 2022 auf sechs steigen, hieß es weiter.

A330

Bei der A330-Familie bleibe die Produktion bei einer monatlichen Rate von zwei Flugzeugen.

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Guillaume Faury, Vorstandsvorsitzender:

"Der Luftverkehrssektor beginnt sich von der COVID-19-Krise zu erholen."

"Die Botschaft an unsere Lieferantengemeinschaft bietet Klarsicht für das gesamte industrielle Ökosystem, um die erforderlichen Kapazitäten zu sichern und bereit zu sein, wenn der Markt sie abruft."

Die Aussichten für eine längerfristige Erholung der Luftfahrt hätten sich mit dem weltweiten Impfeinsatz – trotz regionalen Aufflackerns – verbessert. Eine der größten Herausforderungen für die Branche: Sicherzustellen, dass ihre langen, komplizierten Lieferketten bereit sind, die Produktion hochzufahren, wenn die erwartete Nachfrage loslegt.

su mit dpa