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Brand und verstopfte Toiletten: US-Flugzeugträger steuert Hafen in Kreta an

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Von Ioannis Karagiorgas mit reuters
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Der US-Flugzeugträger USS Gerald R. Ford sollte eigentlich wegen des Kriegs mit dem Iran im Roten Meer im Einsatz sein. Nun muss das Kriegsschiff nach einer Pannen-Serie nach Kreta zurück.

Der US-Flugzeugträger USS Gerald R. Ford, der an Militäroperationen gegen den Iran beteiligt ist, wird voraussichtlich vorübergehend im Hafen von Souda auf Kreta anlegen, nachdem an Bord ein Feuer ausgebrochen ist, wie US-Beamte mitteilten.

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Der Vorfall ereignete sich am 18. Tag des Iran-Krieges. Das Schiff, das neueste der US-Flotte und der größte Flugzeugträger der Welt, befindet sich derzeit im Roten Meer und soll, wie Reuters berichtet, vorübergehend zum US-Militärstützpunkt in Souda auf Kreta fahren.

Die Beamten, die anonym mit Reuters sprachen, gaben nicht an, wie lange der Flugzeugträger auf Kreta bleiben wird. Einem von ihnen zufolge mussten etwa 200 Seeleute wegen einer Rauchvergiftung medizinisch versorgt werden, als das Feuer in der Hauptwäscherei des Schiffes ausbrach. Die Löscharbeiten erwiesen sich als besonders schwierig, dauerten mehrere Stunden und beschädigten rund 100 Schlafplätze der Besatzung.

Die USS Ford in Souda
Die USS Ford in Souda AP Photo

Ein Besatzungsmitglied musste zur weiteren Behandlung mit dem Flugzeug vom Schiff geholt werden. Das Ausmaß der Schäden wurde zuerst durch einen Bericht der New York Times bekannt, während das Pentagon nicht sofort eine offizielle Stellungnahme abgab.

Zunächst hatte das US-Militär versichert, dass das Feuer das Antriebssystem nicht beeinträchtigt habe und das Schiff voll einsatzfähig bleibe.

Der Flugzeugträger soll zudem Berichten zufolge auf See erhebliche Probleme mit seinen Toiletten gehabt haben. US-Medien berichten von verstopften Anlagen und langen Warteschlangen vor den Toiletten an Bord.

Die USS Gerald R. Ford beherbergt mehr als 5.000 Besatzungsmitglieder und verfügt über mehr als 75 Militärflugzeuge, darunter F/A-18 Super Hornet-Kampfflugzeuge. Darüber hinaus ist sie mit fortschrittlichen Radaranlagen ausgestattet, die eine effektive Kontrolle des Luftverkehrs und der Navigation ermöglichen.

Sie wird von anderen Kriegsschiffen wie dem Lenkwaffenkreuzer Normandy der Ticonderoga-Klasse und den Zerstörern der Arleigh-Burke-Klasse ( Thomas Hudner, Ramage, Carney und Roosevelt) begleitet, die über Flugabwehr-, Überwasser- und U-Boot-Abwehrkapazitäten verfügen und damit die Gesamtstärke der Seestreitkräfte erheblich verstärken.

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