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FBI-Akten: Nazis hatten UFO-ähnliche Flugobjekte

Akten über UFOs, die am Freitag, den 8. Mai 2026, vom Pentagon freigegeben wurden, werden in Washington abfotografiert.
Akten über UFOs, die am Freitag, den 8. Mai 2026, vom Pentagon freigegeben wurden, werden in Washington abfotografiert. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
Copyright Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
Von Nela Heidner & Sertac Aktan mit AP, Fox News
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die USA haben eine erste Tranche von Akten, die bis ins Jahr 1948 zurückreichen, freigegeben, um mehr Transparenz in Bezug auf unidentifizierte Flugobjekte (UFOs) zu schaffen. Das Archiv enthält ungewöhnliche Sichtungen, die von Astronauten und Piloten gemeldet wurden.

Das Pentagon hat damit begonnen, Akten über UFOs, kurz für unidentifizierte fliegende Objekte, auch "Unidentified Anomalous Phenomena (UAP)" genannt, zu veröffentlichen.

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Die neu eingerichtete Website (Quelle in Englisch), auf der diese Dokumente zu finden sind, hat einen ausgeprägten Retro-Charakter: Die Seite zeigt schwarz-weiße Militärbilder von Flugobjekten, die Texte sind in einer schreibmaschinenähnlichen Schrift gehalten.

Die erste Tranche enthält 162 freigegebene Dateien aus den Jahren 1948 bis 2026, darunter 120 PDF-Dateien, 28 Videos und 14 Bilder von Behörden wie dem Verteidigungsministerium, dem FBI, der NASA und dem Außenministerium.

Die am Freitag freigegebenen Unterlagen umfassen auch mehrere Seiten über einen Hinweis auf ein mutmaßliches UFO-ähnliches Fluggerät der Nationalsozialisten.

"Scheibenförmiges Flugobjekt, ferngesteuert"

Während des 2. Weltkriegs trieben die Nazis mit großem Aufwand die Entwicklung neuartiger Waffentechnologien voran, darunter auch sogenannte Wunderwaffen, die den Kriegsverlauf zugunsten Deutschlands wenden sollten.

Am Ende konnten diese Waffen jedoch nicht in ausreichendem Umfang produziert werden, um das Kriegsgeschehen entscheidend zu beeinflussen – auch wenn das Regime enorme Anstrengungen in ihre Entwicklung investierte.

In Dokumenten des FBI heißt es, dass ein Mann namens Paul Peyerl Informationen übergeben habe, denen zufolge die Nationalsozialisten das Fluggerät im Jahr 1944 im Schwarzwald gebaut hätten.

In dem Dokument heißt es unter anderem:

Während dieses Zeitraums beobachtete er das oben beschriebene Fluggerät. Es war scheibenförmig, etwa 21 Fuß (ca. 6,4 Meter) im Durchmesser, ferngesteuert und mit mehreren Strahltriebwerken am äußeren Teil der Konstruktion ausgestattet. Weiterhin beschrieb er, dass sich der äußere Bereich um eine zentrale Kuppel drehte, die selbst unbeweglich blieb.

Peyerls Aufgabe war es, das Objekt während des Fluges zu fotografieren. Er gab an, eine Fotonegativaufnahme aus einer Höhe von 7.000 Metern (20.000 Fuß) behalten zu haben. Eine von Peyerl zur Verfügung gestellte Xerox-Kopie dieses Negativs befindet sich auf der letzten Seite dieses Dokuments. Ebenfalls auf der letzten Seite ist ein Standbild zu sehen, das er "unter Einsatz meines Lebens" aufgenommen habe und das das Objekt in einem Hangar zeigt.

Nach Angaben von Peyerl wurde das beschriebene Fluggerät von einem deutschen Ingenieur namens (Vorname unbekannt) Kuehr entworfen und konstruiert, dessen aktueller Aufenthaltsort ihm nicht bekannt ist. Er vermutete, dass Kuehr nach dem Ende der Kampfhandlungen von den Alliierten verhaftet wurde. Peyerl erklärte zudem, Kuehr habe zuvor erfolglos versucht, der Einberufung zur deutschen Wehrmacht zu entgehen, sei jedoch von der Gestapo festgenommen worden.

Das FBI erhielt einen Hinweis darauf, dass die Nationalsozialisten möglicherweise erfolgreich ein UFO-ähnliches Fluggerät gebaut haben.
Das FBI erhielt einen Hinweis darauf, dass die Nationalsozialisten möglicherweise erfolgreich ein UFO-ähnliches Fluggerät gebaut haben. (Freigegebene FBI-Dokumente, US Department of War)
In diesem Dokument von 1967 wird Peyerl zitiert.
In diesem Dokument von 1967 wird Peyerl zitiert. (Freigegebene FBI-Dokumente, US Department of War)
Peyerl vermutete, dass die Allierten an Informationen rund um dieses Flugobjekt gelangt waren.
Peyerl vermutete, dass die Allierten an Informationen rund um dieses Flugobjekt gelangt waren. (Freigegebene FBI-Dokumente, US Department of War)

Wie in den Dokumenten zu sehen ist, stellt das FBI ausdrücklich klar, dass diese Unterlagen "weder Empfehlungen noch Schlussfolgerungen" der Bundesbehörde enthalten. Damit sei es nahezu unmöglich zu beurteilen, ob ein sogenanntes Nazi-UFO tatsächlich existiert hat oder nicht.

Fest steht jedoch, dass die Nationalsozialisten für ihre Zeit einige bemerkenswerte Waffen und Technologien entwickelt haben, schreibt FOX News. Dazu zählen insbesondere die V-2-Rakete sowie die Messerschmitt Me 262, die in den 1940er-Jahren als technologische Durchbrüche galten.

Im Rahmen der Operation Paperclip übernahmen die Vereinigten Staaten zudem mehrere führende deutsche Wissenschaftler und Ingenieure, um ihr Wissen im Kalten Krieg für eigene Zwecke zu nutzen.

Weitere am Freitag veröffentlichte Akten enthalten deutlich aktuellere Beobachtungen.

Die Unterlagen umfassen interne militärische Vermerke, in denen von "einem möglichen kleinen UAP" im Irak im Jahr 2022 berichtet wird sowie von "mehreren Lichtblitzen oder Lichterscheinungen unbekannter Herkunft", die 2024 in Syrien beobachtet worden sein sollen. US-Truppen waren in dieser Zeit im Irak und in Syrien im Rahmen laufender Operationen gegen den sogenannten IS stationiert.

Darüber hinaus finden sich auch jüngere Berichte von US-Soldaten in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Griechenland.

Viele der Dokumente sind teilweise geschwärzt, um Identitäten und Standorte zu schützen. Einige Mitglieder des US-Kongresses drängen auf eine weitere Offenlegung.

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