Vor dem Weißen Haus wird eine UFC-Arena aufgebaut für einen Kampfabend zu Donald Trumps 80. Geburtstag und zum 250. Jahrestag der USA. Kritiker sprechen von "Zirkus" oder von einer "Clown Show".
US-Präsident Donald Trump will ein Event der Ultimate Fighting Championship (UFC) im Mixed-Martial-Arts-Stil auf dem Gelände des Weißen Hauses ausrichten. Das Event soll Teil der Feiern zu seinem 80. Geburtstag und zum 250. Jahrestag der USA sein.
Auf dem Rasen des Weißen Hauses hat der Aufbau eines achteckigen Käfigs bereits begonnen. Trump sagt, bei dem Wettbewerb würden Topkämpfer der UFC antreten.
Die Veranstaltung knüpft an Trumps Liebe zum Kampfsport an. 2019 war er der erste amtierende US-Präsident, der eine UFC-Gala besuchte.
Anfang Mai 2026 hatte der US-Präsident mehrere UFC-Kämpfer im Oval Office empfangen. Dabei hatte er auch sein Projekt vorgestellt, am 14. Juni einen Kampf-Wettbewerb anlässlich seiner Geburtstagsfeier auf dem Südrasen des Weißen Hauses zu organisieren.
Kritik an Trump im Internet
Die Ankündigung stößt online auf gemischte Reaktionen. Fans kritisieren, dass auf der geplanten Fightcard einige der größten Stars des Sports fehlen, darunter Jon Jones und Conor McGregor.
Mehrere Künstler haben ihre Teilnahme am Konzert der Geburtstags-Show bereits abgesagt. Kritiker sprechen vom "Circus" im Weißen Haus oder von einer "Clown Show", die eines US-Präsidenten nicht würdig sei.
Zehntausende kostenlose Tickets
Auf der Fightcard im Weißen Haus stehen zwei Titelkämpfe. Geplant ist unter anderem ein Schwergewichtsduell zwischen dem Franzosen Ciryl Gane und dem Brasilianer Alex Pereira. Auch der spanisch-georgische Champion Ilia Topuria wird erwartet.
Die UFC will Zehntausende kostenlose Tickets verteilen. In der Nähe sollen große Leinwände aufgebaut werden, damit möglichst viele Zuschauer die Kämpfe live mitverfolgen können.
Trump hofft auf massives Interesse an seinem Event, er sprach davon, dass 100.000 Menschen kommen würden und dass die gesamten Vereinigten Staaten eingeladen seien.