Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Vor G7-Gipfel: Indiens Modi trifft Macron an der Côte d'Azur bei Startup-Messe "Bharat Innovates"

Macron und Modi auf der Messe „Bharat Innovates“
Emmanuel Macron und Narendra Modi auf der Messe „Bharat Innovates“. Copyright  AP Photo/Lewis Joly, Pool
Copyright AP Photo/Lewis Joly, Pool
Von Alexander Kazakevich
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen
Teilen Close Button

Mit der Startup-Messe "Bharat Innovates" in Nizza will Indien seine Innovationen im Technologiebereich und seine Deep-Tech-Kompetenzen promoten. Regierungschef Narendra Modi traf dort Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron - vor dem G7-Gipfel in Evian, an dem Indien als BRICS-Staat teilnimmt.

Ein Zwischenstopp an der Côte d’Azur vor dem G7-Gipfel: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat an diesem Sonntag den indischen Premierminister Narendra Modi im Palais des Expositions in Nizza getroffen, wo die indische Innovations- und Techmesse "Bharat Innovates" eröffnet wurde.

WERBUNG
WERBUNG

Die vom indischen Bildungsministerium gestartete und erstmals im Ausland organisierte Veranstaltung präsentiert an drei Tagen 120 indische Start-ups. Sie kommen aus Bereichen, die für die bilateralen Beziehungen als strategisch gelten, wie etwa Energie, smarte Städte und Mobilität, Raumfahrt und Gesundheit.

Emmanuel Macron veröffentlichte in den sozialen Medien ein Selfie mit Narendra Modi mit dem Wortspiel "Nice!" - auf Französisch und Englisch heißt die Stadt Nizza nämlich "Nice".

In seiner Rede zur Eröffnung der Messe lobte Emmanuel Macron Indien. Er sehe das Land "nicht nur als Quelle von Talenten oder als Standort für industrielle oder technologische Auslagerung“, sondern als „große Innovationsnation, die eigene disruptive Modelle entwickelt und inzwischen unverzichtbar geworden ist“.

Neue Arbeitsplätze in Frankreich dank künstlicher Intelligenz

Emmanuel Macron betonte zudem, er sei gekommen, um die anwesenden Investorinnen und Investoren von „dem, was Frankreich ist“, zu „überzeugen“. Frankreich sei das EU-Land, das die meisten Arbeitsplätze im Bereich Künstliche Intelligenz geschaffen habe, sagte er unter Verweis auf eine aktuelle LinkedIn-Studie. Auf Grundlage veröffentlichter Stellenanzeigen seien seit 2023 in Paris fast 20.000 KI-bezogene Jobs entstanden, mehr als in Städten wie Berlin, Madrid, München oder Dublin.

Bei Macrons Reise nach Mumbai im vergangenen Februar hatten beide Länder das französisch-indische Jahr der Innovation lanciert.

Es ist der achte Besuch in Frankreich des indische Premierminister Narendra Modi.

In Nizza wurde er am Samstag von Bürgermeister Éric Ciotti empfangen. Der konservative Ciotti unterstrich in mehreren Posts auf X die „besondere Rolle, die unsere Stadt inzwischen im Dialog zwischen den großen Nationen, den Investoren, den Forschenden und den Unternehmern weltweit spielt“.

Macron und Modi wollten für ein bilaterales Gespräch in die im hellenistischen Stil erbaute Villa Kérylos im nahegelegenen Beaulieu-sur-Mer fahren, wie der Elysée-Palast Euronews mitteilte. Damit bestätigte das Büro des Staatschefs entsprechende Berichte der Lokalmedien.

Die französische und die indische Delegation reisen danach getrennt weiter nach Évian-les-Bains in Haute-Savoie. Die Stadt am Genfer See ist von Montag bis Mittwoch Gastgeberin des G7-Gipfels, an dem Narendra Modi als Vertreter der BRICS-Staaten teilnimmt.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen

Zum selben Thema

Indiens Premier Modi startet Europareise in den Niederlanden

Indien-AI-Gipfel: Was Politik und Techgrößen von Modi bis USA über KI sagen

Start-ups warnen: EU-Bürokratie bremst Schwedens KI-Boom