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Euronews Travel & Tourism Summit 2026: Top-Gäste, zentrale Themen und Livestream

Euronews Travel & Tourism Summit: Live aus der Albert Hall in Brüssel
Euronews Travel & Tourism Summit: Live aus der Albert Hall in Brüssel -  Copyright  Euronews
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Von Mike Starling
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Euronews Travel & Tourism Summit am 29. September vereint Politik und Branchenexperten, die über zentrale Fragen zur Zukunft des Reisens diskutieren.

Die europäische Reisebranche rückt in den Mittelpunkt, wenn sich politische Spitzenvertreter und Branchenexperten zum Euronews Travel & Tourism Summit treffen.

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Die eintägige Konferenz wird am Dienstag, dem 29. September, live aus der Albert Hall in Brüssel übertragen. Sie beleuchtet, wie sich die Branche angesichts veränderter Erwartungen von Reisenden, wirtschaftlicher Belastungen und einer komplexen geopolitischen Lage wandelt.

Der Summit folgt auf ein ereignisreiches Jahr für den globalen Tourismus. Der Konflikt im Nahen Osten hat Flugrouten durcheinandergebracht, die Treibstoffkosten in die Höhe getrieben und beeinflusst, wohin Menschen reisen. Extremwetter, Overtourism und neue Grenzkontrollen stellen zusätzliche Herausforderungen für die Branche dar.

Trotz dieser Turbulenzen bleibt die Nachfrage robust. Europa erlebte im Sommer 2026 den bislang stärksten Luftverkehr und verzeichnete im Juli und August durchschnittlich 35.959 Flüge pro Tag. Diese Entwicklungen bilden einen wichtigen Hintergrund für den Gipfel.

Der Summit wird live auf Euronews.com (Quelle auf Englisch), in der Euronews-App und auf YouTube (Quelle auf Englisch) übertragen. Die Türen öffnen um neun Uhr, die Sitzungen laufen den ganzen Tag.

Albaniens Ministerpräsident Edi Rama
Albaniens Ministerpräsident Edi Rama AP Photo/Hameraldi Agolli

Programm und Gäste

Der Gipfel bringt politische Entscheidungsträger und Spitzenvertreter aus Tourismus, Luftfahrt und Hotellerie zusammen. Diskutiert wird alles von der Bewältigung von Overtourism und der Entwicklung nachhaltigerer Reiseziele bis hin zur besseren Vernetzung Europas mit Asien.

Zwei Flaggschiff-Sendungen von Euronews – The Ring und The Big Question – stehen ebenfalls auf der Agenda und bringen ihre beliebten Formate in einige der wichtigsten Debatten der Branche.

Zu den prominentesten Rednern zählt Albaniens Ministerpräsident Edi Rama, der mit Maria Tadeo zu einem Exklusivinterview zusammenkommt. Albanien gehört inzwischen zu Europas am schnellsten wachsenden Reisezielen. Nach Angaben von UN Tourism erreichte das Land 2025 11,9 Millionen internationale Ankünfte – ein Plus von 93,6 Prozent gegenüber 2019. Bessere Flugverbindungen, günstige Preise und das wachsende Interesse an der Albanischen Riviera, an Tirana und an den Bergregionen des Landes treiben den Tourismusboom.

Andere zugesagte Gäste sind Bill White, der US-Botschafter in Belgien, Eduardo Santander, Chief Executive Officer und Executive Director der European Travel Commission (ETC), sowie Florian Sengstschmid, Chief Executive Officer des Azerbaijan Tourism Board (ATB).

Die zentralen Themen

Eines der Auftaktgespräche blickt auf die europäische Sommersaison zurück. Eduardo Santander analysiert die Trends, Herausforderungen und Erfolge, die 2026 geprägt haben, und skizziert anschließend die Perspektiven der Branche.

Ein weiteres zentrales Thema ist Nachhaltigkeit. Die Diskutierenden beraten, wie Europa die Umweltbilanz des Tourismus verbessern kann, ohne auf Zugänglichkeit, bezahlbare Angebote und Mobilität zu verzichten.

Auch Overtourism steht weit oben auf der Tagesordnung. Der Gipfel zeigt, wie beliebte Ziele mit steigenden Besucherzahlen umgehen können – etwa durch das Potenzial von „Second Cities“ und Strategien, die Reisende in weniger besuchte Viertel und Regionen lenken.

Parallel dazu widmet sich The Big Question der Blauen Wirtschaft. MSC-Cruises-CEO Gianni Onorato diskutiert, ob Europas Kreuzfahrtbranche einen grüneren Kurs einschlagen kann. Es geht um sauberere Treibstoffe, Schiffe der nächsten Generation, intelligentere Häfen und neue „Blue Corridors“.

Später am Tag bringt The Ring, moderiert von Euronews-Journalistin Méabh Mc Mahon, sein politisches Streitgespräch im Direktduell-Format auf die Bühne des Summits.

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