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Tschechien sagt Teilnahme am Eurovision Song Contest 2027 aus Kostengründen ab

ADONXS aus Tschechien singt „Kiss Kiss Goodbye“ im zweiten Halbfinale des 69. Eurovision Song Contest.
ADONXS aus Tschechien tritt im zweiten Halbfinale des 69. Eurovision Song Contest mit dem Song „Kiss Kiss Goodbye“ auf. -  Copyright  Credit: AP Photo
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Von Theo Farrant
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Der Sender Česká televize teilte mit: „Im kommenden Jahr wird keine tschechische Flagge auf der Bühne zu sehen sein“, Grund seien anhaltende Finanzprobleme.

Tschechien wird am Eurovision Song Contest 2027 in Burgas nicht teilnehmen. Der öffentlich-rechtliche Sender des Landes zieht sich aus dem Wettbewerb zurück und verweist auf laufende Haushaltsanpassungen.

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„Angesichts der laufenden Budgetanpassungen hat sich das Tschechische Fernsehen entschieden, an der Ausgabe 2027 nicht teilzunehmen“, teilte der Sender am Dienstag mit.

„Wir bewerten jede Ausgabe des Wettbewerbs einzeln und wollen daher derzeit nicht darüber spekulieren, wann das Tschechische Fernsehen wieder beim Eurovision Song Contest dabei sein wird“, heißt es weiter.

„Wir wissen, dass Eurovision für uns alle viel bedeutet.“ Auf X schrieb der Sender: „Deshalb danken wir allen tschechischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und vor allem euch Fans für jede Stimme, jeden Kommentar, jeden Jubel und dafür, dass ihr an unserer Seite seid.“

Der Rückzug Tschechiens erfolgt in einer Phase, in der der Eurovision Song Contest wegen der Teilnahme Israels unter wachsendem Druck steht und für Kontroversen sorgt. Fünf Länder – Island, Irland, die Niederlande, Slowenien und Spanien – nahmen deshalb bereits am Wettbewerb 2026 nicht teil.

Irland hat bereits bestätigt, dass es den Eurovision Song Contest auch 2027 zum zweiten Mal in Folge boykottieren wird. Zur Begründung nennt die nationale Rundfunkanstalt den „erschreckenden und anhaltenden Verlust von Menschenleben im Gazastreifen“.

Irlands öffentlich-rechtlicher Sender RTÉ erklärte außerdem, man sei „zutiefst besorgt über die fortgesetzte Verweigerung eines unabhängigen Zugangs für internationale Journalistinnen und Journalisten zu dem Gebiet“.

Spanien denkt ebenfalls darüber nach, seinen Boykott zu verlängern. RTVE-Präsident José Pablo López sagte, er werde empfehlen, dass Spanien auch 2027 nicht antritt. Es sei „zutiefst schmerzhaft“, dass der israelische öffentlich-rechtliche Sender trotz allem und angesichts der Lage, die im Gazastreifen weiter herrsche, startberechtigt bleibe. Eine endgültige Entscheidung von RTVE steht noch aus.

Das Tschechische Fernsehen hat seine Entscheidung nicht mit der Debatte um die israelische Teilnahme in Verbindung gebracht.

Der nächste Eurovision Song Contest findet in der Arena Burgas in Burgas in Bulgarien statt.

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