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Bergsteigerin lässt ihre Kinder im Nebel zurück und will allein zum Gipfel

Wetterlage auf dem Weg, auf dem man die Kinder fand.
Wetterlage am Fundort der Kinder -  Copyright  PTTK Rzeszów
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Von Lukasz Aftanski
Zuerst veröffentlicht am •Zuletzt aktualisiert
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Der polnische Tourismusverband schildert die Aussage der Kinder: "Unsere Mutter ließ uns zurück und stieg allein zum Gipfel. Sie meinte, wir sollen 15 Minuten warten, wenn wir keine Lust haben weiterzugehen.“

Der Vorfall ereignete sich am Samstag. Eine Gruppe vom Wander- und Tourismusverein Polens findet auf dem Anstieg zur Spitze plötzlich zwei auf den ersten Blick "zurückgelassene Kinder".

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Das ganze ereigent sich unterhalb des Gipfels. Der Hauptgipfel des Gebirgszugs bei Muczne in den polnischen Bieszczaden ist mit seinen 1.311 Metern zudem kein kleiner Hügel. Die Buchenspitze (polnisch: Bukowe Berdo) ist ein markanter Berggipfel in der Gebirgskette der Bieszczady im äußersten Südosten Polens. Der Berg gehört zur historischen Woiwodschaft Karpatenvorland und liegt mitten im geschützten Bieszczady-Nationalpark.

Ein Mitarbeiter des Wander- und Tourismusverein Polens schildert den Vorfall dramatisch.

„Wir sind in der Nähe der Gabelung des blauen und gelben Wanderwegs bei Muczne unterwegs, mit einer Gruppe. Plötzlich hören wir markerschütterndes Schluchzen und den Schrei eines Kindes. Wir bleiben stehen und finden zwei Jungen. Ein weinender achtjähriger und sein vierzehnjähriger Bruder stehen völlig verstört neben dem Weg“, schreibt der Wander- und Tourismusverein auf seinem Facebook-Profil.

„Wir erfahren, dass ihre Mutter sie einfach zurückgelassen hat und allein zum Gipfel weitergestiegen ist (von hier etwa einer Stunde entfernt). Sie habe gesagt, wenn sie nörgeln und nicht weitergehen wollten, sollten sie fünfzehn Minuten warten“, heißt es in dem Beitrag. Die Jungen bleiben jedoch deutlich länger als diese fünfzehn Minuten allein zurück.

Keine Einsicht, kein Schuldbewusstsein

Die Bedingungen auf dem Weg sind schlecht. Der Autor des Posts betont, dass dichter Nebel herrschte.

Die schockierten Touristen versuchten, sich um die kleinen Jungen zu kümmern. „Wir nahmen uns der Kinder an und versuchen, sie zu beruhigen.“

„Nach etwa einer Viertelstunde taucht eine sportliche Frau auf. Der jüngere Sohn nimmt sie an der Hand und hört auf zu weinen. Auf den Hinweis, wie sie ihre minderjährigen Kinder in hohen Bergen bei solchen Wetterverhältnissen allein zurücklassen konnte, sagt sie ungerührt, sie sei doch nur kurz weg gewesen“, berichtet der Wander- und Tourismusverein Mitabreiter weiter.

Der Verein übt scharfe Kritik an der Mutter. „Keine Einsicht, kein Schuldbewusstsein.“

„Das erzwungene Wort ‚Entschuldigung‘ kommt erst über ihre Lippen, als ich sage, dass sich das für Anklagepunkte bei der Staatsanwaltschaft qualifiziert. Meine Bemerkung, sie solle sich nicht bei mir, sondern bei den Kindern entschuldigen, bleibt ohne Reaktion…“, schreibt der Autor.

Wie lange die Kinder wirklich allein waren, und was passiert wäre wenn sie aus Angst den Abstieg alleine gewagt hätten - bleibt zum Glück ungewiss.

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