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Oppositionschefin Machado will zurück nach Venezuela – doch Trump bremst

María Corina Machado
María Corina Machado Copyright  Javad Parsa / NTB
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Von Sergio Garcia
Zuerst veröffentlicht am
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Nach den verheerenden Erdbeben kündigt Oppositionschefin María Corina Machado ihre baldige Rückkehr nach Venezuela an. Unterstützung aus dem Weißen Haus bekommt sie nicht. "Ich werde tun, was nötig ist, damit wir uns dort wiedersehen", sagt sie.

María Corina Machado kündigt seit Monaten ihre Rückkehr nach Venezuela an. Die Katastrophe, die große Teile des Landes in Trümmer gelegt hat, erhöht den Druck auf sie nun zusätzlich. Die beiden Erdbeben vom 24. Juni mit inzwischen mehr als 1.700 Toten und über 5.000 Verletzten haben der Oppositionspolitikerin ein weiteres Argument geliefert. "Der Moment ist gekommen, zurückzukehren", wiederholte sie am Wochenende in mehreren Interviews mit US-Medien und versprach, "sehr bald" heimzukehren. Doch ihr Plan stößt auf ein unerwartetes Hindernis: die Trump-Regierung selbst.

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Nach Berichten US-amerikanischer Medien hat Machado mehrfach nach Washington geschrieben und um Unterstützung gebeten, damit sie mit Sicherheitsgarantien und der Zusicherung, nicht festgenommen zu werden, nach Venezuela zurückkehren kann. Die Antwort fiel jedoch klar aus: Nein. Ihr Plan sah laut lokalen Quellen vor, aus ihrem Exil in den Vereinigten Staaten auf die Karibikinsel Curaçao zu fliegen und von dort nach Venezuela überzusetzen, begleitet von einem privaten Sicherheitsteam. Als sie das Vorhaben vorstellte, machte das Weiße Haus deutlich, dass sie diesen Weg nur auf eigenes Risiko gehen würde.

Der Grund für die Absage liegt nicht nur in der Logistik. In Washington sehen viele die geplante Reise als "politisches Manöver". Unterstützung ist auch von der Regierung Delcy Rodríguez' nicht zu erwarten, zu der Machado ein ausgesprochen schlechtes Verhältnis hat.

"Sie wollen die Wahrheit begraben"

Aus Panama meldet sich die Oppositionspolitikerin über ihre sozialen Netzwerke. In einem Video wirft sie der Regierung vor, ihre Rückkehr zu verhindern. "Das Regime will meine Rückkehr nach Venezuela blockieren", sagt sie zu Beginn. "So wie es auch die Reise internationaler Rettungsteams blockiert hat, die nun auf Flughäfen festsitzen", fährt sie fort.

Für María Corina Machado wiegt die Erdbebenkatastrophe so schwer, dass politische Differenzen zumindest vorübergehend ruhen sollten. Sie wirft der Regierung von Delcy Rodríguez jedoch vor, ihr weiter Steine in den Weg zu legen und ihre Rückkehr zu blockieren. "Sie wollen die Wahrheit begraben, während die Venezolaner ihre Toten würdevoll begraben wollen."

Washingtons Fahrplan

Außenminister Marco Rubio räumte diese Woche ein, dass die Katastrophe Venezuelas wirtschaftliche Erholung verzögern werde. Betroffen seien auch der Wiederaufbau der Öl-Infrastruktur und voraussichtlich die Wahlen, die als letzte Etappe seines Fahrplans gelten: Stabilisierung, Erholung, Übergang. In diese Agenda würde eine vorgezogene, medienwirksame Rückkehr Machados nur zusätzliche Unruhe bringen.

Die Oppositionspolitikerin gewann 2023 die Vorwahlen, bevor sie vom Chavismus von allen Ämtern ausgeschlossen wurde. Seit dem Sturz Maduros tritt sie deutlich häufiger öffentlich auf und zeigt damit offen, dass sie regieren will. "Ich werde tun, was nötig ist, damit wir uns dort wiedersehen", schließt sie ihre Botschaft in dem auf X veröffentlichten Video.

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