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FBI besorgt: Bruce Springsteen bekommt auf Tour immer mehr Morddrohungen

Tour bedroht: FBI besorgt über Morddrohungen gegen Bruce Springsteen
Bruce-Springsteen-Tour: FBI besorgt über Morddrohungen Copyright  AP Photo
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Von David Mouriquand
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Immer mehr Morddrohungen gegen die Rocklegende und lautstarken Trump-Kritiker Bruce Springsteen überschatten seine Tour durch die USA. Im "Land of Hope and Dreams" sind einige Aussagen inzwischen gefährlich.

Bruce Springsteen erhält auf seiner aktuellen Tournee druch die USA immer mehr Morddrohungen.

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"Diese Tour ist wegen der strengen Sicherheitsmaßnahmen ein bisschen anders", sagt Steven Van Zandt, Springsteens langjähriger Gitarrist der Daily Mail . "Die Tour hat ein sehr klares politisches Thema, und es hat viele Drohungen gegeben, Morddrohungen. Normalerweise gibt es immer ein paar, aber diesmal werden es immer mehr."

Auf seiner politisch aufgeladenen "Land of Hope and Dreams"-Tour äußert sich Springsteen, ein entschiedener Kritiker von Präsident Donald Trump, regelmäßig gegen die Politik der aktuellen US-Regierung, etwa zum Krieg im Iran und zur Durchsetzung der Einwanderungsregeln durch ICE.

"Frieden statt Krieg"

Am 31. März, beim Tourauftakt im Target Center in Minneapolis, sagte Springsteen dem Publikum: "Das Amerika, das ich liebe, das Amerika, über das ich seit 50 Jahren schreibe, das weltweit als Leuchtfeuer der Hoffnung und Freiheit gegolten hat, liegt derzeit in den Händen einer korrupten, inkompetenten, rassistischen, leichtsinnigen und verräterischen Regierung.“

Und er sagte weiter: „Heute Abend bitten wir euch alle, euch uns anzuschließen und Hoffnung statt Angst zu wählen, Demokratie statt Autoritarismus, die Herrschaft des Rechts statt Gesetzlosigkeit, Ethik statt hemmungsloser Korruption, Widerstand statt Gleichgültigkeit, Einheit statt Spaltung und Frieden statt Krieg.“

Das FBI macht sich Sorgen

Seine klaren Worte bringen offenbar die MAGA-Anhängerschaft gegen ihn auf, Springsteens Team hat die Sicherheitsvorkehrungen deshalb deutlich verstärkt.

"Es ist ja nicht so, dass wir Unwahrheiten erzählen oder etwas wirklich extrem Kontroverses sagen. Aber es ist eben eindeutig politisch", erklärt Van Zandt. "Deshalb beobachten das FBI und andere Behörden die Lage sehr genau und machen sich große Sorgen – zu Recht."

Er ergänzte: "Wir wollen, dass die Fans sicher sind und sich sicher fühlen. Deshalb legen wir bei der Sicherheit noch einmal eine Schippe drauf – allein schon aus diesem Grund."

Bruce Springsteen auf der Bühne während der „Land of Hope and Dreams“-Tour
Bruce Springsteen auf der Bühne während der „Land of Hope and Dreams“-Tour AP Photo

In den vergangenen Jahren haben Springsteen und Trump regelmäßig Spitzen ausgetauscht. Zuvor hatte "The Boss" Trump als "korrupt und inkompetent" bezeichnet.

Trump reagierte, indem er Springsteen einen „aufdringlichen, unausstehlichen IDIOTEN“ nannte.

Anfang 2026 veröffentlichte Springsteen einen gegen ICE gerichteten Protestsong mit dem Titel "Streets of Minneapolis“.

In dem Lied heißt es unter anderem „We’ll remember the names of those who died / On the streets of Minneapolis“ und es nennt die Opfer beider Tragödien: „Two dead left to die on snow-filled streets / Alex Pretti and Renee Good.“

Springsteen nimmt darin auch Trumps Berater Stephen Miller und die inzwischen zurückgetretene Heimatschutzministerin Kristi Noem ins Visier, die beide Falschbehauptungen über Good und Pretti verbreiteten und sie als "domestic terrorists" bezeichneten.

„Their claim was self-defense, sir / Just don’t believe your eyes / It’s our blood and bones / And these whistles and phones / Against Miller and Noem’s dirty lies.“

Er spielte den Song in der vorletzten Ausgabe von Stephen Colberts "The Late Show" und sagte dort: "Ich bin heute Abend hier, um Stephen zu unterstützen, denn du bist der erste Mann in Amerika, der seine Show verloren hat, weil wir einen Präsidenten haben, der keinen Witz erträgt … und weil Larry und David Ellison glauben, sie müssten ihm in den Hintern kriechen, um zu bekommen, was sie wollen."

"Stephen, das sind kleingeistige Leute", so Springsteen. "Sie haben keine Ahnung, worum es bei den Freiheiten dieses wunderschönen Landes eigentlich gehen soll."

"Stephen, das sind kleingeistige Leute", so Springsteen. "Sie haben keine Ahnung, worum es bei den Freiheiten dieses wunderschönen Landes eigentlich gehen soll."

Bruce Springsteens "Land of Hope and Dreams"-Tour soll am 30. Mai in Philadelphia enden.

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