Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Hände, Füße, sogar Nase: Javier Bardem verewigt sich in Hollywood und ehrt Familienerbe

Bei der Zeremonie seiner Hand- und Fußabdrücke im TCL Chinese Theatre in Los Angeles ehrte man Javier Bardem am Dienstag, dem 16. Juni 2026.
Javier Bardem wurde am Dienstag, 16. Juni 2026, im TCL Chinese Theatre in Los Angeles bei einer Zeremonie für seine Hand- und Fußabdrücke geehrt. Copyright  2026 Invision
Copyright 2026 Invision
Von Rafael Salido
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen
Teilen Close Button

Der Schauspieler erlebt in Los Angeles eine bewegende Zeremonie und ehrt seine Mutter Pilar Bardem. Neben Hand- und Fußabdrücken drückt er auch seine Nase in den frischen Zement.

Der spanische Schauspieler Javier Bardem hat im historischen TCL Chinese Theatre in Hollywood seine Abdrücke hinterlassen – bei einer sehr emotionalen Zeremonie, in der er das künstlerische Erbe seiner Familie würdigte und an seine Mutter, die bereits verstorbene Pilar Bardem, erinnerte.

WERBUNG
WERBUNG

„Mich bewegt das vor allem wegen des Namens Bardem, der seit Langem zu diesem Beruf gehört. Ich bin nur ein Vertreter dieses Namens“, sagte er lokalen Medien, nachdem er seine Hände, Füße, seine Unterschrift und sogar seine Nase in den frischen Zement gedrückt hatte.

Der Schauspieler betonte, dass die Ehrung für seine gesamte Familie eine besondere Bedeutung habe. „Dass der Name Bardem dort steht, macht mich sehr glücklich – für meine Mutter, für meinen Onkel, für meine Cousins, für meine Geschwister, für meine Großeltern.“

Während der Feier beschrieb Bardem seine Mutter als „die wichtigste Person in seiner Ausbildung“ und erinnerte an eine seiner prägendsten Lehren: „Du darfst dich nie mit Erfolg oder Misserfolg verheiraten, denn beide sind eine Lüge.“ Zugleich bekräftigte er sein gesellschaftliches Engagement: „Gib deine Stimme niemals auf gegenüber der Ungerechtigkeit und gegenüber denen, die sonst kaum Gehör finden.“

An der Hommage nahmen auch Regisseure wie Denis Villeneuve und Michael Mann teil, die seine Professionalität, Menschlichkeit und sein politisches Engagement lobten. Villeneuve scherzte, als er an ihre erste Begegnung erinnerte, und nannte ihn „einen Teddybären“. Mann hob einen Einsatz hervor, der, wie er sagte, „weit über das Unmittelbare hinausgeht“.

Bardem, der seit 2012 einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame besitzt, erlebt derzeit ein intensives Jahr mit neuen Premieren und internationalen Projekten. Er baut seine Karriere damit weiter aus – und sie ist nun auch im Zement von Hollywood festgeschrieben.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen

Zum selben Thema

Robert De Niro an Trump: vier Wörter aus dem Kino

Boykottaufrufe: israelischer Regisseur Nadav Lapid sagt Festival in Marseille ab

Sagrada Família: Spezialkleber macht Fertigstellung der Mitteltürme möglich