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Guardia-Civil-Beamter stirbt bei Einsatz wegen Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff MV Hondius

Passagiere verlassen am zehnten Mai 2026 im Hafen von Granadilla auf den Kanaren das vom Hantavirus betroffene Kreuzfahrtschiff MV Hondius.
Passagiere verlassen das vom Hantavirus betroffene Kreuzfahrtschiff MV Hondius im Hafen von Granadilla auf den Kanarischen Inseln am zehnten Mai zweitausendsechsundzwanzig. Copyright  AP
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Von Rafael Salido
Zuerst veröffentlicht am
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Ein zweiundsechzigjähriger Polizist ist an einem Herzinfarkt gestorben, als er den Einsatz zur Sicherung eines von Hantaviren betroffenen Kreuzfahrtschiffs auf Teneriffa begleitete.

Ein Beamter der Guardia Civil ist an diesem Sonntag im Alter von zweiundsechzig Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Er war Teil des Einsatzes anlässlich der Ankunft des Kreuzfahrtschiffs MV Hondius im Hafen von Granadilla de Abona auf Teneriffa. Das Aufgebot war eingerichtet worden, um das Anlegen des Schiffs zu steuern, das von einem Hantavirus-Ausbruch betroffen ist und bereits mehrere Todesfälle sowie Ansteckungen unter Passagieren und Besatzung verursacht hat.

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Der Guardia-Civil-Beamte war an den Sicherheits- und Koordinierungsaufgaben beteiligt, als es zu seinem Tod kam. Der Tag war von intensiver Arbeit von Polizei und Gesundheitsdiensten geprägt, ausgelöst durch die komplexe Ausschiffung und Evakuierung der Passagiere. Der Vorfall hat unter seinen Kolleginnen und Kollegen große Bestürzung ausgelöst und sorgt auch im weiteren Sicherheitsapparat für Betroffenheit, da er im Rahmen eines außergewöhnlichen Einsatzes geschah.

„Ich möchte der Familie, der gesamten Guardia Civil unser Beileid aussprechen“, sagte die Gesundheitsministerin Mónica García zu Beginn einer Pressekonferenz am Hafen von Granadilla de Abona.

Die Ankunft der MV Hondius auf Teneriffa ist Teil der internationalen Reaktion auf den Hantavirus-Ausbruch an Bord des Kreuzfahrtschiffs, der die Behörden dazu zwang, die Passagiere zu evakuieren und sie in ihre Herkunftsländer zurückzubringen – unter strengen Gesundheitsprotokollen. Spanien hat inzwischen zwei Verdachtsfälle ausgeschlossen. Internationale Behörden bleiben jedoch wachsam, da in anderen Ländern neue bestätigte Ansteckungen gemeldet wurden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ruft zur Vorsicht auf, betont aber, es handle sich um einen lokal begrenzten Ausbruch, nicht vergleichbar mit einer Pandemie.

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