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"Rendering the Unthinkable": 9/11 aus künstlerischer Sicht

"Rendering the Unthinkable": 9/11 aus künstlerischer Sicht
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Von Euronews
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13 New Yorker Künstler, deren Schaffen vom Einsturz der Zwillingstürme überschattet wurde, sprechen auf ihre ganz persönliche Weise über das Trauma.

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15 Jahre nach den Anschlägen auf das World Trade Center am 9. September 2001 wagt das “National September 11 Memorial and Museum” in New York eine ungewöhnliche Form der Erinnerung: 9/11 aus künstlerischer Sicht. 13 New Yorker Künstler, deren Schaffen vom Einsturz der Zwillingstürme überschattet wurde, sprechen auf ihre ganz persönliche Weise über das Trauma. Rendering the Unthinkable: Artists Respond to 9/11 heißt die Schau und versucht, das Unvorstellbare sichtbar zu machen.

Special exhibition “Rendering the Unthinkable:Artists Respond to 9/11” to open at #911Museumhttps://t.co/5zp2iIdwsnpic.twitter.com/VxxIzUhiSH

— 9/11 Memorial (@Sept11Memorial) 14 juillet 2016

Alice Greenwald, Museumsdirektorin: “Kunst vermittelt einen unmittelbaren emotionalen Eindruck vom Geschehen. Man sieht mit den Augen des Künstlers. Ihre Darstellung macht deutlich, dass sie mit denselben Gefühlen konfrontiert wurden, wie wir alle.”

Zu den Exponaten gehört ein Ausschnitt der imposanten Installation “Gesture” der New Yorker Künstlerin Manju Shandler. Von den insgesamt 3000 kleinen Gemälden sind 840 in der Ausstellung zu sehen. Ihre Hommage an die Opfer des 11. Septembers.

Moving, a quiet place. 'Rendering the Unthinkable’ art exhibit set to open Sept11Memorial</a> Museum <a href="https://twitter.com/ABC7NY">ABC7NYhttps://t.co/tkDPLuV7BB

— Kemberly Richardson (@kemrichardson7) 2 septembre 2016

Manju Shandler: “Ich war schockiert, verängstigt und überwältigt, wie die meisten New Yorker. Nach ein paar Tagen kehrte ich in mein Atelier zurück. Ich weiß nicht mehr genau, was ich tat, aber ich begann mit dieser Arbeit. Ich hatte die Absicht, ein Bild für jedes der Todesopfer zu malen. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, wie viele Opfer es sein würden.”

Gustavo Bonevardi lebte nur wenige Häuserblocks entfernt und sah den Einsturz der Türme von seiner Wohnung aus. Das mehrteilige Bild “Falling” entstand einige Jahre später.

Gustavo Bonevardi: “Dieses Bild von Papier, das durch die Luft fliegt, sahen alle, die sich in der Nähe der brennenden Türme befanden. Der Himmel war blau und glasklar. Und wie das Papier durch die Luft flatterte, das sah eigentlich sehr schön aus. Es wirkte wie die befreiten Seelen der Menschen oder ihre verlorenen Erinnerungen, das war frappierend.”

Das 9/11 Memorial and Museum befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen World Trade Centers im Süden Manhattans, das nach den Anschlägen als Ground Zero bekannt wurde.

Remember, reflect & honor. Join us in commemorating the 15th anniversary of 9/11 & share your message with #Honor911pic.twitter.com/ulsuW2QOf9

— 9/11 Memorial (@Sept11Memorial) 6 septembre 2016

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