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Julian Barnes beendet Romanwerk mit dem Prinzessin-von-Asturien-Literaturpreis 2026

Archivfoto von Julian Barnes
Archivfoto von Julian Barnes Copyright  Fundación Princesa de Asturias
Copyright Fundación Princesa de Asturias
Von Javier Iniguez De Onzono
Zuerst veröffentlicht am
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Der britische Schriftsteller sagte bei der Präsentation seines Essays „Despedidas“ im Caixafórum Barcelona, dies werde nach seinem 80. Geburtstag und über 45 Jahren Schreiben sein letzter Roman.

Der vielseitige Schriftsteller Julian Barnes (Leicester, 1946) wird am 23. Oktober 2026 als zweiter Brite mit dem Fürstin-von-Asturien-Preis für Literatur ausgezeichnet. Damit tritt er in die Fußstapfen von Doris Lessing, die die Ehrung 2001 erhielt.

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In Spanien erscheinen seine Bücher beim Verlag Anagrama. Barnes arbeitete als Lexikograf, Kolumnist sowie als Literatur- und Fernsehkritiker, bevor er sich ganz der Literatur widmete. Er hat einen Abschluss in modernen Sprachen der Universität Oxford und wurde bereits mit dem französischen Orden der Künste und der Literatur sowie dem E. M. Forster-Preis der American Academy ausgezeichnet.

Mit seinem dritten Roman, 'El Loro de Flaubert' (1986), für den er für den Booker Prize nominiert war, wurde Barnes einem breiten Publikum bekannt. Danach profilierte er sich durch eine Mischung aus Roman und Essay, die ihm unter seinen Zeitgenossen einen einzigartigen Stil verschaffte. Auf den eigentlichen Booker Prize musste der Brite jedoch 25 Jahre warten. Er erhielt ihn für 'El sentido de un final'.

Bei seinem jüngsten Besuch in Barcelona am 16. Mai sprach der Preisträger über seinen voraussichtlich letzten Roman, 'Despedidas'. Er stellte klar, dass das nicht bedeute, dass er in anderen Genres nicht mehr schreiben werde, und berichtete außerdem von einer 'beherrschbaren' Blutkrebserkrankung, wie er es selbst formulierte.

Jeder Fürstin-von-Asturien-Preis ist mit einer Skulptur von Joan Miró, einer Urkunde, einem Abzeichen und einem Preisgeld von 50.000 Euro verbunden. In diesem Jahr stehen die Namen der Ausgezeichneten in den Sparten Kunst (Patti Smith), Kommunikation und Geisteswissenschaften (Estudio Ghibli) sowie Sozialwissenschaften bereits fest: Dort wird der Europa-Vordenker Timothy Garton Ash geehrt.

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