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„Michael 2“: Fortsetzung der Michael-Jackson-Biografie, Dreharbeiten starten bald

Fortsetzung „Michael 2“ über Michael Jackson: Dreharbeiten starten bald
Michael-Jackson-Fortsetzung: „Michael 2“ in Vorbereitung, Drehstart bald Copyright  Universal Pictures
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Von David Mouriquand
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Der Michael-Jackson-Biopic-Blockbuster dieses Jahres, der über 1 Milliarde Dollar einspielte, bekommt offiziell eine Fortsetzung; der Dreh soll Ende 2026 oder Anfang 2027 beginnen.

„His Story Continues...“ lautete die Einblendung am Ende des diesjährigen Michael. Und die Geschichte geht weiter: Lionsgate arbeitet an einer Fortsetzung der Michael-Jackson-Biografie.

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Laut Adam Fogelson, dem Vorsitzenden der Lionsgate Motion Picture Group, hofft das Studio, die Dreharbeiten Ende dieses Jahres oder Anfang 2027 zu beginnen. Der Kinostart ist für Ende des nächsten Jahres oder die erste Jahreshälfte 2028 geplant.

„Wir haben bereits eine Reihe von Szenen gedreht, vor allem große Musiknummern, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Film einfließen werden“, sagte Fogelson im gestrigen Earnings Call (via Variety (Quelle auf Englisch)). „Im Moment konzentrieren wir uns vor allem darauf, wie wir zum richtigen Budget den größtmöglichen und besten zweiten Teil liefern können. Das Publikum will das – und es hat es nach dem Erlebnis, das wir ihm mit dem ersten Film geboten haben, auch verdient.“

Fogelson hatte bereits Anfang des Jahres ähnliche Hoffnungen geäußert und sagte: „Es gibt eine enorme Menge an Musik … und Lebenserfahrungen, die nichts mit den Vorwürfen zu tun haben … das allein würde mehr als einen zweiten Film füllen.“

Michael, in dem der Neffe des Sängers, Jaafar Jackson, seinen Onkel spielt, wurde zum Kassenschlager und spielte weltweit rund 1 Milliarde US-Dollar ein. Im Juni überholte der Film Bohemian Rhapsody als erfolgreichste Musik-Biografie aller Zeiten.

Die Kritiken zu Michael fielen gemischt aus, und der Film sah sich massiver Kritik ausgesetzt, weil er Jacksons Geschichte glattbügelte.

In der Besprechung von Euronews Culture zu Michael schrieben wir: „‚Michael‘ funktioniert nur als peinlich offensichtliche Hagiografie. Alles, was in seiner frühen Biografie als heikel gelten könnte, fliegt raus. (...) Nichts davon hat Platz in diesem konfliktfreien, formelhaften und vom Nachlass kontrollierten Vehikel, das in erster Linie dazu dient, mehr Alben zu verkaufen. Stattdessen ist diese Filmbiografie so stark entschärft, dass sie fast durchsichtig wirkt und nur den unkritischen Fans entgegenkommt, die einfach die Hits hören und ikonische MJ-Momente nachgestellt sehen wollen.“

Der Film war zudem von zahlreichen Produktionsstreitigkeiten begleitet – allen voran eine massive Finanzspritze des Jackson-Nachlasses von angeblich 15 Millionen US-Dollar, um den letzten Akt neu zu drehen und alle Hinweise auf sexuellen Missbrauch zu entfernen. Ursprünglich sollte der Film die zahlreichen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs von Kindern thematisieren, die Jackson zeitlebens begleiteten. Doch Anwälte des Jackson-Nachlasses entdeckten in einem Vergleich mit einem der Kläger eine Klausel, die jede Darstellung dieser Person in einem Film untersagt. Regisseur Antoine Fuqua musste daraufhin Teile des Films neu drehen.

Derzeit ist unklar, welche Phase in Jacksons Leben der zweite Film abdecken wird – und ob Fuqua wieder auf dem Regiestuhl Platz nimmt.

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