Bei zwei Schießereien in Athen sind mindestens vier Menschen verletzt worden. Bei dem Täter soll es sich um einen 89-jährigen Mann handeln. Er war mit einer Schrotflinte bewaffnet.
Der erste Vorfall ereignete sich um 10.30 Uhr vormittags in den Büros des Nationalen Sozialversicherungsfonds (EFKA) an der Kreuzung der Straßen Eleftheriou Venizelou und Ethnikis Antistaseos in Kerameikos in Athen.
Nach Angaben der Polizei drang ein 89-jähriger Mann mit einer Schrotflinte in die Büros ein, eröffnete das Feuer und verletzte einen Angestellten am Bein.
Kurze Zeit später soll derselbe Mann zum Berufungsgericht in der Cyril Loukareos Straße gegangen sein, wo er in den vierten Stock hinaufstieg und drei Personen anschoss, die leicht verletzt wurden.
Der Täter ließ die Schrotflinte am Tatort zurück und flüchtete. Der Mann ist nach wie vor auf freiem Fuß, und die Nationalpolizei führt eine groß angelegte Operation durch, um ihn zu finden.
Wie ertnews berichtet, handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen 89-jährigen Ganoven, der der Poliezi offenbar bekannt ist. In der Vergangenheit war er in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.