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Verstoß gegen Sanktionen? Schwedens Geheimdienst prüft mutmaßliche Russland-Lieferungen

Russische Soldaten nehmen an der Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau teil, 9. Mai, 2026
Russische Soldaten nehmen an der Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau teil, 9. Mai, 2026 Copyright  AP Photo
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Von Gavin Blackburn
Zuerst veröffentlicht am
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Der schwedische Geheimdienst (SÄPO) hat mitgeteilt, dass in der vergangenen Woche zwei Verdächtige festgenommen worden seien. Medienberichten zufolge geht es um Industrieprodukte, die für den militärisch-industriellen Komplex Moskaus bestimmt waren.

Der schwedische Geheimdienst erklärte am Montag, dass er zwei Personen verdächtigt, Sanktionen zu umgangen und "fortschrittliche Produkte" nach Russland exportiert zu haben.

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Zwei Verdächtige sind demnach letzte Woche festgenommen worden und befinden sich in Untersuchungshaft.

Es seien mehrere Durchsuchungen in Süd- und Westschweden durchgeführt worden: "Der Sicherheitsdienst hat mehrere Operationen und Hausdurchsuchungen durchgeführt, und es laufen derzeit umfangreiche Ermittlungen", so der Geheimdienst in einer Erklärung

Nach Gerichtsunterlagen, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegen, sollen die mutmaßlichen "schweren Sanktionsverstöße" zwischen Juni 2025 und Mai 2026 begangen worden sein.

Rauch steigt aus einer Autowerkstatt auf, die durch einen russischen Angriff in Saporischschja zerstört wurde, 5. Mai 2026
Rauch steigt aus einer Autowerkstatt auf, die durch einen russischen Angriff in Saporischschja zerstört wurde, 5. Mai 2026 AP Photo

Der öffentlich-rechtliche Sender SVT berichtete, dass es sich bei den mutmaßlichen Verbrechen um "Industrieprodukte" handelte, deren Endabnehmer vermutlich der "russische militärisch-industrielle Komplex" war.

"Diese Art von Verbrechen umfasst oft mehrere Stufen und mehrere Zwischenhändler. Der einfache Grund dafür ist, dass die Beteiligten versuchen, ihre Beteiligung zu verbergen und ihre Rückverfolgbarkeit zu verringern", sagte Christoffer Wedelin, stellvertretender Leiter der SÄPO.

Staatsanwalt Carl Mellberg erklärte bereits vergangene Woche, dass sich die Ermittlungen in einer "intensiven Phase" befänden und bis zum 5. Juni Anklage erhoben werden müsse.

Die Sanktionen wurden nach Russlands Invasion in der Ukraine im Jahr 2022 eingeführt.

Schwedens Geheimdienst wies zudem darauf hin, dass die schwedische Gesetzgebung verschärft worden sei, um "Versuch, Beihilfe und Anstiftung zu Sanktionsverstößen" unter Strafe zu stellen.

Weitere Quellen • AFP

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