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Angriff auf greichischen Frachter in Straße von Hormus: Ein Seemann vermisst

Frachter durchquert Straße von Hormus
Handelsschiff passiert Straße von Hormus Copyright  AP Photo/Fatima Shbair
Copyright AP Photo/Fatima Shbair
Von Konstantinos Tsellos mit ΑΠΕ ΜΠΕ
Zuerst veröffentlicht am
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Nach einem Brand auf der Minoan Pioneer musste das Frachtschiff einer griechischen Reederei evakuiert werden. Eine Person der Crew wird vermisst.

Ein Handelsschiff einer griechischen Reederei ist nahe der Küste von Oman angegriffen worden. Das Frachtschiff befand sich auf der Durchfahrt durch die Straße von Hormus.

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Nach Angaben der britischen Sicherheitsfirma Vanguard handelt es sich um den unter liberianischer Flagge fahrenden Massengutfrachter „Minoan Pioneer“. Er wurde von einem unbekannten Geschoss getroffen, vermutlich von einer Drohne. An Bord brach Feuer aus, die Besatzung musste das Schiff verlassen.

Ein Besatzungsmitglied wird vermisst. Es soll sich um den dritten Ingenieur des Schiffes handeln. Nach den bisher vorliegenden Informationen befanden sich unter der Crew keine griechischen Seeleute.

Vanguard meldete weiter, das Geschoss habe offenbar den Maschinenraum getroffen. Feuer brach zudem im Wohnbereich der Besatzung aus.

Die Crew versuchte zunächst, den Brand unter Kontrolle zu bringen und forderte gleichzeitig sofortige Hilfe an. Der Verlauf des Geschehens führte dazu, dass die Besatzung das Schiffes offenbar aufgegeben hat. Nähere Angaben zum Ausmaß der Schäden oder zum Zustand der übrigen Seeleute lagen zunächst nicht vor.

Die „Minoan Pioneer“ wird von der griechischen Reederei Modion Maritime Management betrieben.

Die zuständigen Behörden und Dienste für maritime Sicherheit beobachten den Vorfall. Wer hinter dem Angriff steckt und woher das Geschoss stammt, war zunächst unklar.

PNO verurteilt Angriff scharf

Die Panhellenische Seemannsgewerkschaft (PNO) verurteilt den Angriff auf die „Minoan Pioneer“ mit scharfen Worten.

In dem Schreiben ist von einem weiteren „kriminellen und terroristischen Angriff“ auf ein Handelsschiff in einem Seegebiet mit Kriegshandlungen die Rede. Zugleich heißt es, die bisher ergriffenen Maßnahmen reichten nicht aus, um sichere Schifffahrt und den Schutz der Besatzungen zu gewährleisten.

Die PNO appelliert zugleich, alle Angriffe auf Handelsschiffe umgehend zu stoppen. Vorrang müsse der Schutz von Leben, Gesundheit und körperlicher Unversehrtheit der Seeleute haben, die in diesen Regionen im Einsatz sind.

Die Gewerkschaft fordert auch, dass sich Griechenland rasch engagieren müsse. Die Regierung solle auf internationaler Ebene konkrete und wirksame Initiativen ergreifen, um den Schutz griechischer Schiffe und ihrer Besatzungen zu stärken.

Schließlich fordert die PNO die internationale Gemeinschaft auf, ohne Verzögerung konkrete Beschlüsse und Maßnahmen zu fassen. Die Angriffe auf die Handelsschifffahrt müssten beendet und die Rechte der Seeleute gesichert werden – allen voran das Recht auf Schutz des menschlichen Lebens.

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