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Russischer Angriff auf Kyjiw: Polen startete Jets und Luftalarm

Auf russische Langstreckenluftangriffe auf die Ukraine reagierte das Militär mit Einsätzen der eigenen Luftwaffe.
Wegen der Angriffe der russischen Langstreckenluftwaffe auf die Ukraine setzte das Militär eigene Kampfflugzeuge ein. Copyright  ALIK KEPLICZ/AP
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Von Aleksandra Galka Reczko
Zuerst veröffentlicht am
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Wegen Angriffen russischer Langstreckenluftwaffe auf die Ukraine patrouillierten in der Nacht Militärflugzeuge im polnischen Luftraum, teilte das Operative Kommando der Streitkräfte Polens mit.

Kurz nach 5.30 Uhr hob das RCB die Warnung auf, der Einsatz der Luftwaffe endete gegen 6.30 Uhr.

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Zur selben Zeit meldete das Operative Kommando der polnischen Streitkräfte (RSZ), dass die Einsätze der Militärluftfahrt beendet seien. Es habe keine Verletzung des polnischen Luftraums gegeben. Das Kommando dankte den NATO-Kräften, dem NATO Air Command und den niederländischen Streitkräften, die mit Luftverteidigungssystemen unterstützten.

Zur Begründung hieß es, der russische Angriff auf die Ukraine habe den Einsatz ausgelöst. Kurz nach 3.00 Uhr morgens aktivierte das Luftkomponentenkommando die nötigen Kräfte und Mittel. Die bodengestützten Luftabwehr- und Radarsysteme gingen in Bereitschaft. Die Maßnahmen dienen der Vorsorge sowie dem Schutz des Luftraums, vor allem in Gebieten nahe den bedrohten Regionen.

In der Mitteilung hieß es weiter: „Das Operative Kommando RSZ überwacht die aktuelle Lage, und die unterstellten Kräfte und Mittel bleiben in Bereitschaft für eine sofortige Reaktion.“

In der Nacht gegen 4.30 Uhr erhielten die Bewohner der Woiwodschaften Podkarpackie und Lubelskie eine RCB-Warnung mit dem Wortlaut: „ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG! Über dem Gebiet der Westukraine läuft ein massiver Luftangriff. Verfolgen Sie die Meldungen.“ Kurz nach 5.30 Uhr wurde die Warnung aufgehoben.

Bei einem russischen Raketenangriff auf Kyjiw wurden indestens zwölf Personen getötet. In der gesamten ukrainischen Hauptstadt waren Explosionen zu hören, wie lokale Behörden am Donnerstag mitteilten.

Ende Juli dieses Jahres weckten in der Nacht vom 29. auf den 30. Juli Sirenen die Bewohner des polnischen Lublin. Auslöser war eine erhöhte Aktivität von Flugobjekten nahe der polnischen Grenze. Ein Sprecher des Operativen Kommandos der polnischen Streitkräfte sagte Euronews, eines dieser Objekte sei bis auf rund fünf Kilometer an die Grenze herangekommen. Ein zweites, ein Marschflugkörper vom Typ Ch-101, schlug in jener Nacht etwa 50 Kilometer von Lublin entfernt bei Tarnawa-Kolonia ein.

Damals funktionierte der RCB-Alarm nicht richtig und warnte die Bewohner der Region Lublin nicht. Gegen 3.40 Uhr heulten in Lublin und umliegenden Orten die Sirenen. Zuvor hatte das Operative Kommando über intensive russische Angriffe auf die Ukraine informiert. Raketen trafen unter anderem Kyjiw, Lwiw und Krywyj Rih. ;indestens sechs Menschen kamen ums Leben.

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