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ELEFAND: Das sollten Deutsche in Nahost jetzt sofort tun

Die Leuchtrakete eines Geschosses ist am Samstag, den 28. Februar, über der Skyline von Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu sehen
Die Leuchtrakete eines Geschosses ist am Samstag, den 28. Februar, über der Skyline von Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu sehen Copyright  Associated Press
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Von Dianne Apen-Sadler
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Iranische Angriffe gegen Israel und die Länder der Golfregion dauern an. Deshalb werden Einwohner und Besucher des Nahen Ostens dringend gebeten, sich zu registrieren, um aktuelle Informationen zu erhalten.

Angesichts der anhaltenden Raketen- und Drohnenangriffe in verschiedenen Ländern des Nahen Ostens werden Einwohner und Einwohnerinnen aus Europa sowie Besucher und Besucherinnen dringend aufgefordert, sich bei der Botschaft ihres Landes zu melden.

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Nach dem Beginn der koordinierten Luftschläge Israels und der USA auf den Iran am Samstag, den 28. Februar, hat der Iran Vergeltungsschläge gestartet. Angegriffen werden US-Militärstützpunkte in Ländern wie Katar, Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Jordanien, Irak und Saudi-Arabien. Deshalb gibt es Luftraumsperrungen in der gesamten Region.

Während diese Länder versuchen, die Raketen und Drohnen mit Luftabwehrsystemen abzufangen, haben vor allem herabstürzende Trümmer Verletzungen verursacht und für Schäden gesorgt. In den VAE wurden bis Sonntag mindestens sieben Personen getötet und weitere verletzt.

Die Botschaften fordern alle Menschen in den betroffenen Ländern auf, den Anweisungen der örtlichen Behörden Folge zu leisten, sich in Sicherheit zu bringen sowie Reisen zu vermeiden.

Die europäischen Einwohner, Einwohnerinnen, aber auch Touristen und Touristinnen werden außerdem aufgefordert, sich bei ihrer Botschaft zu registrieren, um aktuelle Informationen zu erhalten.

Deutsche sollten sich über ELEFAND einschreiben

Die deutschen Botschaften in Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar, aber auch das Auswärtige Amt in Berlin haben die Deutschen im Nahen und Mittleren Osten angewiesen, sich über die ELEFAND-Krisenvorsorgeliste zu registrieren.

Sie können dies auf krisenvorsorgeliste.diplo.de tun.

Im Iran hält sich derzeit laut dem Auswärtigen Amt eine "mittlere dreistellige Zahl" von deutschen Staatsbürgern und -bürgerinnen auf.

Österreich hat bereits mehr als 14.000 registriert

14.000 Österreicherinnen und Österreicher sind nach Angaben des Außenministeriums in Wien aktuell im Krisengebiet registriert, davon 9.000 in Israel und 2.000 in den Vereinigten Arabischen Emiraten. 500 sind reiseregistriert, davon 300 in den Emiraten.

Alle aus Österreich, die sich noch nicht angemeldet haben, sollten dies schnell nachholen via www.reiseregistrierung.at

Britische Staatsangehörige sollen an FCDO richten

Das britische Außenministerium (Foreign, Commonwealth & Development Office, FCDO) hat britische Staatsangehörige in Bahrain, Israel, Palästina, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten angewiesen, sich zu registrieren.

Links zu den einzelnen Internetseiten finden Sie in dem unten stehenden Beitrag auf X.

Für Staatsbürger und -bürgerinnen aus Frankreich: Fil d'Ariane

Der französische Botschafter in Katar, Arnaud Pescheux, rät dringend dazu, sich über das Fil d'Ariane-System anzumelden. "Fil d'Ariane" bedeutet "Faden der Ariane".

Sie sollten dies über die Website des französischen Ministeriums für Europa und Auswärtige Angelegenheiten hier tun.

Spaniens Ministerium bittet um Anmeldung

Das spanische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten, EU und Zusammenarbeit hat auf X die Notrufnummern und offiziellen Konten seiner Botschaften in der Region bekannt gegeben.

Touristen und Touristinnen können sich über registroviajeros.exteriores.gob.es registrieren. Die spanische Botschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat mitgeteilt, dass man sich auch per E-Mail an emb.abudhabi@maec.es registrieren lassen kann.

Die E-Mail-Adressen der einzelnen Botschaften sind auf der Website des Ministeriums leicht zu finden.

Iren und Irinnen sollten sich über Außenministerium anmelden

Das irische Außenministerium hat seine Bürger aufgefordert, "die von der irischen Botschaft vor Ort in den sozialen Medien veröffentlichten Ratschläge aktiv zu verfolgen".

Die Bürger können sich über citizensregistration.dfa.ie registrieren.

Sweden abroad registriert Schweden und Schwedinnen

Schwedische Staatsbürger und -bürgerinnen in der Region können sich über die Website von Schweden im Ausland, "Sweden abroad", auf dem Laufenden halten.

Sie sollten sich über swedenabroad.se/sv/svensklistan registrieren und auch die App UD Resklar herunterladen, um über die Situation auf dem Laufenden zu bleiben.

Für Däninnen und Dänen gibt es eine Online-Liste

Für Bewohner, Bewohnerinnen und Reisende in der Konfliktregion gilt - wie für andere Orte die sogenannte Danskerlisten https://danskerlisten.um.dk/.

Und ebenso wie in Schweden empfiehlt das Außenministerium in Kopenhagen die entsprechende App.

Finnland bittet um Registrierung

Sowohl Touristen und Touristinnen als auch Einwohner und Einwohnerinnen der Region können ihre Kontaktdaten über matkustusilmoitus.fi registrieren.

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