Erst Schauer und Gewitter, dann möglicherweise extreme Hitze: Wettermodelle rechnen für Teile Deutschlands mit Temperaturen von bis zu 41 Grad. Damit könnte der erste sogenannte "Wüstentag" des Jahres bevorstehen.
Nach einer wechselhaften und teils kühlen Woche könnte Deutschland schon in wenigen Tagen die erste große Hitzewelle des Jahres erleben. Meteorologen erwarten ab der kommenden Woche deutlich steigende Temperaturen.
Verantwortlich ist eine warme Luftströmung aus Südwesteuropa. Bereits am Donnerstag und Freitag werden vielerorts Temperaturen von mehr als 30 Grad erwartet. Regional könnten die Höchstwerte sogar auf bis zu 35 Grad klettern. Damit könnte in Deutschland der erste sogenannte "Wüstentag" des Jahres erreicht werden.
Für das Wochenende vom 20. und 21. Juni zeichnen einige Wettermodelle sogar extreme Hitze ab. Demnach wären örtlich Temperaturen zwischen 38 und 40 Grad möglich, vereinzelt sogar bis zu 41 Grad. Noch handelt es sich jedoch nicht um eine gesicherte Vorhersage. "Die Entwicklung zeigt aber, welches Potenzial in der Luftmasse steckt", so wetter.com-Meteorologe Alban Burster.
Ungemütliches Wochenende
Vorerst müssen Badefans allerdings noch etwas Geduld mitbringen. Das Wochenende zeigt sich vielerorts weiterhin ungemütlich.
Vor allem in der Nordosthälfte bleibt das Wetter wechselhaft. Dort werden zahlreiche Schauer und einzelne Gewitter erwartet, die Temperaturen steigen auf bis zu 22 Grad. Zudem kann der Wind am Samstag deutschlandweit kräftig auffrischen. "An den Küsten, auf den Bergen und in Gewitternähe wird es stürmisch", heißt es in der Vorhersage von wetter.com.
Am Sonntag gehen die Temperaturen zunächst noch einmal zurück. Im Süden werden am Hoch- und Oberrhein laut Prognose noch bis zu 26 Grad erreicht, im Norden liegen die Höchstwerte dagegen bei lediglich 18 Grad.