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Belgien, Frankreich und Schweiz testen neue Bahnverbindung Brüssel–Straßburg–Basel

Die Stadt Basel in der Schweiz
Die Stadt Basel in der Schweiz Copyright  Photo by Karim Imanuel Fox on Unsplash
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Von Michael Starling
Zuerst veröffentlicht am
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Ab Juli 2027 testen Bahnunternehmen eine neue TGV-INOUI-Verbindung zwischen Brüssel, Straßburg und Basel. Sie stärkt den Grenzverkehr und bietet Alternativen zum Flugzeug.

Ab Sommer 2027 soll eine neue Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Belgien, Frankreich und der Schweiz im Testbetrieb starten. Die Bahngesellschaften SNCB, SNCF Voyageurs und die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) verlängern dafür das bestehende TGV-INOUI-Angebot zwischen Brüssel und Straßburg bis Basel.

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Der Probebetrieb, der im Juli 2027 beginnen soll, soll die Bahnverbindungen zwischen drei der wichtigsten Reisemärkte Europas ausbauen und Reisenden eine nachhaltigere Alternative zu Kurzstreckenflügen bieten.

Gelingt das Projekt, könnte es den grenzüberschreitenden Bahnverkehr zwischen Belgien, Frankreich und der Schweiz weiter stärken und neue Anschlussmöglichkeiten nach London und in die Niederlande eröffnen.

Die Verlängerung knüpft an die bestehende TGV-INOUI-Verbindung zwischen Brüssel und Frankreich an, die die belgische SNCB und SNCF Voyageurs gemeinsam betreiben. Die SBB ist nun in die Partnerschaft eingestiegen, um die Nachfrage nach einer Direktverbindung Brüssel–Straßburg–Basel zu testen.

Die Strecke

Geplant ist je eine Hin- und Rückfahrt an jedem Freitag, Samstag und Sonntag.

Der Zug soll gegen sieben Uhr morgens am Bahnhof Brüssel-Midi starten und in Lille-Europe, am TGV-Bahnhof des Flughafens Charles de Gaulle, in Champagne-Ardenne TGV, Meuse TGV, Lorraine TGV und Strasbourg-Ville halten. Die Ankunft in Basel SBB ist für etwa 12.30 Uhr geplant.

Die Rückfahrt startet in Basel gegen 14 Uhr und erreicht Brüssel kurz vor 19 Uhr.

Für Reisende entsteht damit eine neue Direktverbindung zwischen Belgien und der Schweiz. Umstiege entfallen, Wochenendreisen und Geschäftsreisen zwischen beiden Ländern werden einfacher.

Der Testbetrieb dürfte auch die Anbindung wichtiger Ziele in Ostfrankreich verbessern, etwa Straßburg. Dort sitzen mehrere europäische Institutionen, zudem zieht die Stadt jedes Jahr Millionen Besucherinnen und Besucher an.

Ein großer Vorteil liegt in den neuen internationalen Verbindungen über die drei Länder hinaus. Reisende aus der Schweiz können in Lille-Europe auf Eurostar-Züge nach London umsteigen – eine attraktive Bahn-Alternative zum Flug zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich.

Von Brüssel aus lassen sich für Fahrgäste aus der Schweiz zudem zahlreiche Ziele in den Niederlanden über das dicht ausgebaute belgische Bahnnetz erreichen.

Der derzeit geplante Fahrplan ermöglicht allerdings keine Weiterfahrt am selben Tag von London über Lille nach Basel.

Fahrkarten für den Probebetrieb sollen im kommenden Frühjahr in den Verkauf gehen – rechtzeitig vor dem Start im Juli 2027.

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